In diesem Modul erwerben die Studierenden ein grundsätzliches Verständnis über Denk- und Handlungsmuster in der Medizin und für aktuelle Fragestellungen zu umweltbezogenen Einflussfaktoren auf Gesundheit und Krankheit. Die Studierenden erhalten einen anwendungsorientierten Einblick in verschiedene, für den Studiengang "Health Communication" relevante, biomedizinische, (human-)ökologische und biologisch-toxikologische Fragestellungen. Hierzu lernen die Studierenden unter anderem a) den medizinischen Wissensbereich zu überblicken, b) Denk- und Handlungsmuster, die in der medizinischen Versorgung und Forschung zwecks Erkenntnisgewinn eingesetzt werden, zu verstehen und beherrschen, c) Schnittstellen, die sich aus der krankheitsorientierten Medizinperspektive zu gesundheitsadressierten Sichtweisen ergeben, zu erkennen und weiterzuentwickeln und d) medizinisches Wissen im Hinblick auf gesundheitsorientierte Fragestellungen anzuwenden und zu kommunizieren. Weiterhin lernen die Studierenden die Risikocharakterisierung und die Risikoabschätzung von physikalischen, chemischen und biologischen Agenzien in den verschiedenen Umweltmedien (Wasser, Boden, Luft, Lebensmittel, technische Systeme) sowie die Bewertung von Gesundheitsserviceleistungen der Umwelt kennen. Im Hinblick auf die berufsqualifizierende Ausrichtung des Studienganges erhalten die Studierenden einen Überblick über das breite Spektrum der Präventions- und Kontrollstrategien (Risikominimierung und Risikomanagement). Auf der Grundlage von Risikoanalysen und -bewertungen werden die Studierenden in die Lage versetzt, Prioritäten und Handlungsoptionen, zum Beispiel für administratives Handeln, zu erarbeiten und können Medien hinsichtlich ihrer Rolle in der Umwelt-, Gesundheits- und Risikokommunikation bewerten. Den Erwerb dieser Kompetenzen weisen die Studierenden in einer Klausur nach.
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In diesem Modul erwerben die Studierenden die Kompetenz, kommunikationswissenschaftliche Grundlagen zu verstehen und die Anwendung in unterschiedlichen Feldern zu reflektieren. Sie verstehen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Kommunikations- und den Gesundheitswissenschaften. Dabei geht es sowohl um den Bereich der zwischenmenschlichen Kommunikation als auch um die Kommunikation zwischen dem Individuum und der Gesellschaft sowie um die Prinzipien massenmedialer Kommunikation, die den Studierenden in der Praxis in unterschiedlichen Organisationsformen und Institutionen begegnen wird.
Darüber hinaus lernen die Studierenden in diesem Modul die Funktion und Wirkungsweise von Medien kennen und können Bezüge zur Gesundheitskommunkation herstellen. Die Studierenden kennen verschiedene Theorieansätze der Medienwirkungsforschung und können sie auf praktische Fragen der Nutzung von Massenmedien für Gesundheitskommunikation anwenden. Sie verstehen die Besonderheiten der computervermittelten Kommunikation und kennen Felder und Besonderheiten von Web 2.0. Den Erwerb dieser Kompetenzen weisen die Studierenden nach, indem sie entweder ein ausgewähltes Thema in einer Hausarbeit vertiefen, eine Klausur schreiben oder in einer Präsentation im Übungsanteil der Vorlesung ihr Wissen und Verständnis der in diesem Modul behandelten Sachfragen zeigen.
In diesem Modul erlernen die Studierenden wichtige Aspekte der Interpretation und Auswertung von quantitativen Daten. Anhand konkreter Beispiele und Anwendungen aus der Gesundheitsberichterstattung werden statistische und epidemiologische Grundlagen erlernt. Anschließend wird anhand einer eigenen Datenerhebung der Forschungsprozess von der Formulierung der Fragestellung bis hin zur Diskussion und Präsentation der Ergebnisse nachvollzogen. Nach Einführung in die Statistik werden die Daten ausgewertet.
Die Veranstaltung vermittelt den Studierenden ein grundsätzliches Verständnis für die Vielfältigkeit der Erfassung und Bewertung gesundheitlicher Informationen und ihrer Bedeutung in der modernen Informationsgesellschaft. Im Hinblick auf die berufsqualifizierende Ausrichtung des Studienganges werden praktische Übungen zu Datenbank- und Statistiksoftware durchgeführt. Die Studierenden entwickeln ein Verständnis für deren Einsatzmöglichkeiten und erwerben gleichzeitig Kompetenzen im Bereich Datenschutz, Verantwortung für Datenhaltung sowie Verantwortung für die Datensicherheit. Der Kurs bildet nicht nur die Grundlage für spätere Anwendungen im Bereich Public Health, sondern vermittelt alle Kompetenzen anhand praktischer Beispiele.
Weiterhin sind die Studierenden vertraut mit der Entwicklung und Bedeutung der Epidemiologie und Statistik sowie den wichtigsten Begriffen und Denkweisen. Nach dem Kurs können die Studierenden einfache epidemiologische Publikationen lesen, verstehen und grundlegend bewerten. Sie verstehen, welche Rolle die Epidemiologie und Statistik sowie die Gesundheitsberichterstattung innerhalb der Gesundheitswissenschaften spielen. Den Erwerb dieser Kompetenzen weisen die Studierenden in einer Klausur nach.
Die Studierenden kennen Grundzüge des deutschen Gesundheitssystems, seine zentralen Institutionen und Akteure sowie Grundmerkmale seiner Steuerung und deren zentralen Akteure. In der Veranstaltung erwerben die Studierenden wesentliche Fähigkeiten zur Gesundheitspolitikanalyse, ebenso zur Analyse ökonomischer Strukturen und Steuerungsprozesse wie auch grundlegende Kompetenzen im Bereich der Gesundheitssystementwicklung und der Versorgungsgestaltung. Durch die Darstellung der historischen Entwicklung der Sozial- und Gesundheitspolitik, die Analyse und Diskussion der aktuellen Situation sowie durch die sozialwissenschaftliche und ökonomische Analyse von Steuerungsmechanismen und Steuerungsproblemen sind sie befähigt, Herausforderungen für das deutsche Gesundheitswesen zu erkennen und zu bewerten.
Neben der theoretischen Wissensvermittlung üben sich die Studierenden durch die begleitende Lektüre ausgewählter Literatur im Umgang mit wissenschaftlichen Texten. Die bereitgestellten Publikationen dienen gleichsam der unterstützenden Vorbereitung der jeweiligen Vorlesung. Durch den Einsatz von Gastreferenten wird versucht, die theoretische Wissensvermittlung durch (zum Teil langjährige) Praxiserfahrungen zu ergänzen. Die Studierenden gewinnen auf diese Weise wertvolle Einblicke in zukünftige Tätigkeitsfelder und können das im Rahmen der Veranstaltung erlernte Wissen anwenden.
Eine grundlegende Einführung in die Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten befähigt die Studierenden dazu, eigenständige wissenschaftliche Texte (in erster Linie in Form von Hausarbeiten, perspektivisch in Form einer Bachelorarbeit) anzufertigen. Den Studierenden wird hierzu die Möglichkeit eröffnet, als Leistungsnachweis - alternativ zur schriftlichen Prüfung - eine Hausarbeit zu verfassen (inklusive Präsentation der Ergebnisse und der Einleitung einer Diskussion). Die Studierenden eignen sich dadurch Kompetenzen an, die sowohl inner- als auch außeruniversitär von großem Wert sind: sich problemorientiert mit einem Thema beschäftigen, die eigene Arbeit zu organisieren und zu strukturieren, im Rahmen eines angemessenen zeitlichen Rahmens zu Ergebnissen zu gelangen - d. h. ergebnisorientiert zu arbeiten - sowie mit anderen über Sachthemen zu kommunizieren.
In diesem Modul werden zwei Kompetenzen erworben. Den Erwerb dieser Kompetenzen weisen die Studierenden in zwei Modulteilprüfungen nach, in einer Klausur oder Hausarbeit und wahlweise einer Hausarbeit oder einer Präsentation.
In diesem Modul lernen die Studierenden bewährte Methoden und Theorien der sozialwissenschaftlichen und demografischen Forschung kennen und werden befähigt, deren Bezug zur Sozial- und Gesundheitsforschung zu verstehen. Die Studierenden kennen nach dieser Veranstaltung die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen der wichtigsten Methoden und Theorien und sind in der Lage, problem- und situationsspezifisch geeignete Methoden auszuwählen und anzuwenden. Sie können kleinere Befragungen (z. B. Mitarbeiterbefragungen in einem Unternehmen oder einer Institution) planen, durchführen und deskriptiv analysieren.
Die Studierenden erwerben in diesem Modul auch die Fähigkeit, den Einfluss der Veränderung demografischer Strukturen zu analysieren und verstehen. Dazu gehört das Verständnis der entsprechenden Theorien und die Beherrschung einfacher Methoden der demografischen Analyse und die Anwendung demografischer Maße. Dieser Teil von Modul 40-M6 setzt auch die Behandlung populationsbeschreibender Untersuchungen im ersten Teil des Moduls fort. Über die Behandlung einfacher demografischer Analysemethoden hinaus erlernen die Studierenden in diesem Modul auch die Anwendung von Sterbetafeln und der Methode der direkten Altersstandardisierung. Ferner wird auch auf theoretische Grundlagen zur Bevölkerungsstruktur und -dynamik eingegangen. Dadurch werden die Studierenden in die Lage versetzt, demografische Veränderungen sowie deren Ursachen und Konsequenzen nachzuvollziehen.
Den Erwerb der in diesem Modul erworbenen Kompetenzen weisen die Studierenden in einer Klausur nach.
Ziel des Moduls ist es, die Studierenden mit dem Gebiet E-Health vertraut zu machen. Es werden aktuelle und zukunftsweisende Anwendungsgebiete der Gesundheitstelematik vorgestellt und kritisch diskutiert. Dazu werden u. a. die zum Verständnis von gesundheitstelematischen Anwendungen notwendigen Telekommunikations- und Informatikgrundlagen sowie die dabei zu beachtenden ethischen und rechtlichen Aspekte vermittelt.
Inhaltlich konzentriert sich die Veranstaltung zunächst auf telemedizinische Anwendungsbereiche und im weiteren Verlauf auf Gesundheitskommunikation via Internet. Im Rahmen von Problembasierten Lernen (PBL) erlernen die Studierenden den kritischen Umgang mit wissenschaftlicher Literatur durch die Recherche, Bewertung und Diskussion von Studien im Themenbereich E-Health. Die Studierenden werden dabei unterstützt, ein Verständnis für Qualitätskriterien und -probleme im Internet sowie für Risikobewertung und -kommunikation zu entwickeln.
Den Erwerb dieser Kompetenzen weisen die Studierenden in einem Diskussionspapier und in einer benoteten Klausur nach.
Im Vordergrund steht in diesem Modul der Erwerb theoretischer und konzeptioneller Grundlagen der Gesundheitsförderung und der Gesundheitsberatung. Studierende lernen unterschiedliche Theorietraditionen und Konzepte kennen und werden dazu befähigt, diese differenziert zu betrachten, kritisch zu analysieren und auf unterschiedliche Anwendungsfelder der Gesundheitsförderung und Gesundheitsberatung übertragen zu können. Das Modul ermöglicht eine Vertiefung analytischer Kompetenzen, indem die Studierenden sich mit verschiedenen Interventionsstrategien im Bereich Gesundheitsförderung und Gesundheitsberatung auseinandersetzen und ihre Interventionslogik zu differenzieren lernen. Die Studierenden üben sich zugleich in einer konstruktiven Kritikkultur und in wissenschaftlicher Diskursfähigkeit. Das Modul zielt auf eine Stärkung ihrer wissenschaftlichen Kommunikations- und Präsentationskompetenz ab.
Allgemeine Grundlagen werden in der Vorlesung erarbeitet, weitergehende Kompetenzen werden in vertiefenden Seminaren zu ausgewählten Aspekten der Gesundheitsförderung und -beratung erworben.
In den Seminaren wird eine peer learning Kultur favorisiert, in der die Studierenden in Kleingruppen eigene Schwerpunkte setzen, den Lernprozess selbst steuern und die Ergebnisse vor der Lehrperson (und den KommilitonInnen) überzeugend begründen und verteidigen. Die Fähigkeit zur Initiierung von Selbstlernprozessen sowie die Erweiterung argumentativer Fähigkeiten wird hier eingeübt. Den Erwerb der in diesem Modul erworbenen Kompetenzen weisen die Studierenden in einer Hausarbeit oder einem Referat mit Ausarbeitung nach, bei deren Erstellung sie begleitet werden.
Das Wissen um die betriebswirtschaftlichen Grundlagen bildet einen wesentlichen Bestandteil zum Verständnis interner und externer Vorgänge in Betrieben und sonstigen Einrichtungen des Gesundheitswesens. Da die Ressourcen im Gesundheitswesen begrenzt sind, müssen Arbeitsabläufe effizient gestaltet werden, um eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. Die Studierenden werden in diesem Modul in die Lage versetzt, betriebswirtschaftliche Entscheidungen im Gesundheitssektor zu verstehen und zukünftig selbst treffen zu können. Dazu werden zunächst grundlegende Methoden erlernt sowie deren Einsatzmöglichkeiten im Gesundheitswesen analysiert.
Die Studierenden erwerben in diesem Modul grundlegende wissenschaftliche Kompetenzen auf dem Gebiet des Gesundheitsmanagements. Dazu zählt insbesondere die Fähigkeit, sich theoretische Ansätze anzueignen, zu verstehen und kritisch zu prüfen. Darauf aufbauend erweitern die Studierenden ihre analytischen Kompetenzen, indem sie sich darin üben, das erworbene Theoriewissen auf praktische Probleme des Schwerpunkts (z. B. in Fallstudien) anzuwenden.
Im Anschluss an die Veranstaltung können die Studierenden betriebswirtschaftliche Methoden für die effiziente Gestaltung von Prozessen im Gesundheitswesen anwenden. Sie können in ihrem Studium Probleme mit "betriebswirtschaftlichem Denken" betrachten, um auch diese Perspektive mit in die Beurteilung einzubeziehen. Hinzu kommen auch methodische Kompetenzen und Soft Skills, die durch die Erbringung spezifischer Formen des Leistungsnachweises geschult werden (z. B. Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten, Ergebnispräsentation, Führen einer Diskussion).
Den Erwerb dieser Kompetenzen weisen die Studierenden entweder in einer Klausur nach oder indem sie innerhalb des Übungsteils durch die Vorstellung der Ergebnisse einer Hausarbeit ihr Wissen und Verständnis der in diesem Modul behandelten Sachfragen zeigen.
Die Studierenden eignen sich in diesem Modul grundlegende wissenschaftliche Kompetenzen auf dem Gebiet der Organisationsberatung an. Dazu zählen insbesondere die Kenntnis theoretischer Ansätze der Organisationsberatung sowie die Fähigkeit, diese Ansätze kritisch zu prüfen. Sie verstehen auf dieser Grundlage die mit der Organisationsberatung verbundenen Herausforderungen und Probleme mit sozialwissenschaftlichen Kategorien und sind in der Lage, das erworbene Theoriewissen auf praktische Probleme der Organisationsberatung anzuwenden.Den Erwerb dieser Kompetenzen weisen die Studierenden nach, indem sie entweder ein ausgewähltes Thema in einer Hausarbeit vertiefen, eine Klausur schreiben oder in einer Präsentation im Übungsanteil der Vorlesung ihr Wissen und Verständnis der in diesem Modul behandelten Sachfragen zeigen.
Ziel der Module 40-M11 (Praktikum) und 40-M24 (Vertiefung Praktikum) ist es ist es, durch zwei in der vorlesungsfreien Zeit zu leistende Praktika in beruflichen Tätigkeitsfeldern des Gesundheitswesens einen unmittelbaren Einblick in Praxisfelder für Gesundheitskommunikatoren zu gewinnen ("assistierende Praxis"). Die Studierenden wählen die Tätigkeitsfelder selbst und werden dabei durch eine Praktikumsdatenbank möglicher Praktikumsgeber und durch die/den Praktikumsbeauftragte/n der Fakultät unterstützt.
Die Studierenden erwerben die Kompetenz, die in den vorhergehenden Semestern erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen auf ein begrenztes Praxisfeld anzuwenden. Zugleich erwerben die Studierenden entsprechend dem jeweiligen Praxisfeld zusätzliche berufsorientierte Qualifikationen und Kompetenzen, die ihre universitär erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse berufsfeldspezifisch ergänzen. Der Nachweis dieser Kompetenzen erfolgt einerseits in der Praktikumsbescheinigung durch den Praktikumsgeber. In einem Bericht stellen die Studierenden andererseits dar, dass sie die an sie im Praktikum gestellten Anforderungen kritisch reflektieren und mit ihren Studieninhalten verknüpfen können.
Die Studierenden wenden mit der Erstellung der Bachelorarbeit die im bisherigen Verlauf des Studiums erworbenen Kenntnisse auf ein konkretes Thema der Gesundheitskommunikation an.
Ziel des Moduls ist es, auf der Grundlage eines theorie- und evidenzbasierten Vorgehens onlinebasierte Informationsangebote zu konzipieren und zu entwickeln. Die Studierenden lernen eigenständig redaktionell tätig zu werden. Besonderer Wert wird daher auf ein grundlegendes Verständnis der Programmierung (HTML, Webseiten-Editoren) und Pflege von Internetseiten sowie auf die Kenntnis von redaktionellen Anwenderprogrammen zur Verwaltung von Webseiten (Content-Management-Systeme) gelegt. Die Studierenden sind am Ende der Veranstaltung in der Lage, eng umschriebene Projekte im Bereich von E-Health eigenständig zu planen, Zielgruppen zu definieren, Inhalte der onlinebasierten Gesundheitskommunikation evidenzbasiert und zielgruppenspezifisch aufzubereiten und zu vermitteln. Den Erwerb dieser Kompetenzen weisen die Studierenden in einer Hausarbeit nach.
In diesem Modul erwerben die Studierenden Kompetenzen in der Analyse der Praxis der Gesundheitsberatung. Sie erschließen sich exemplarisch Wissen über Ziele, Aufgaben, Methoden und Herausforderungen in ausgewählten Praxisfeldern, z.B. in der Patientenedukation und -beratung, der Pflegeberatung, dem Case Management. Der Schwerpunkt liegt hier darauf, eigenständig zu recherchieren und zu erkunden, wie dieser Bereich entwickelt und organisiert ist, welche Institutionen/Anbieter existieren, wie sich deren Arbeitsweise, das verwendete Interventions-/Methodenrepertoire und auch der Grad der Konzeptentwicklung darstellen.
Die Studierenden erwerben in diesem Modul eine Reihe an ergänzenden wissenschaftlichen und methodischen Kompetenzen, so vor allem die Fähigkeit, sich ein wichtiges gesundheitswissenschaftliches Feld - Teilbereiche der Gesundheitsberatung - systematisch zu erschließen und vorhandenes (empirisches) Wissen zum Praxisfeld Gesundheitsberatung zu recherchieren. Dazu gehört die Fähigkeit, relevante Literatur zu identifizieren, anzueignen, zu verstehen, einzuschätzen und zu bewerten. Sie erwerben außerdem methodische Kompetenzen der Felderschließung (z.B. über Internetrecherchen, Experteninterinterviews, Methoden der Bedarfs- und Bedürfniserhebung) und führen eigene Felderkundungen/-erhebungen durch, werten sie aus und lernen, Ergebnisse zusammenzufassen und darzustellen.
Die Felderkundungen erfolgen projektförmig in einem festgelegten Zeitraum. Daher erwerben die Studierenden auch erste Fähigkeiten des Projekt- und Zeitmanagements sowie der eigenständigen ergebnisorientierten Arbeit in kleinen Teams. Damit wird ihre Fähigkeit zur Kooperation aber auch zur Selbststeuerung und zum Selbstlernen vertieft.Den Erwerb dieser Kompetenzen weisen die Studierenden in einem Referat mit Ausarbeitung im Übungsanteil der Vorlesung nach.
Die Studierenden erwerben in diesem Modul eine Reihe an ergänzenden wissenschaftlichen und methodischen Kompetenzen, so vor allem die Fähigkeit, sich ein wichtiges gesundheitswissenschaftliches Feld systematisch (auf der Basis des Public Health Action Cycle) zu erschließen und vorhandenes Wissen sowie vorliegende empirische Erkenntnisse zum Praxisfeld Gesundheitsbildung zu recherchieren. Dazu gehört die Fähigkeit, Datenbanken zu nutzen, relevante Literatur zu identifizieren, anzueignen, zu verstehen, einzuschätzen und zu bewerten. Sie erwerben außerdem theoretische und praktische methodische Kompetenzen der Felderschließung und lernen, diese praktisch anzuwenden. Ferner lernen sie, Ergebnisse zusammenzufassen und darzustellen.Die Felderkundungen werden projektförmig in einem festgelegten Zeitraum erarbeitet. Daher erwerben die Studierenden auch erste Fähigkeiten des Projekt- und Zeitmanagements sowie die Fähigkeit, eigenständig ergebnisorientiert in kleinen themenzentrierten Gruppen bzw. Teams zu arbeiten, womit ihre Fähigkeit zur Selbststeuerung und zum Selbstlernen vertieft wird.Den Erwerb dieser Kompetenzen weisen die Studierenden nach, indem sie in einem Referat mit Ausarbeitung im Übungsanteil der Vorlesung ihr Wissen und Verständnis der in diesem Modul behandelten Sachfragen zeigen.
In dieser Veranstaltung erwerben die Studierenden vertiefende Kenntnisse von relevanten Praxisfeldern der internen und externen Kommunikation von Unternehmen des Gesundheitssektors. Nach erfolgreicher Teilnahme an der Veranstaltung werden die Studierenden in der Lage sein, relevante Grundlagen und ausgewählte Instrumente der vier Praxisfelder (Marktforschung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Qualitätsmanagement, Integrierte Versorgung) zu kennen und zu beherrschen.
Der Fokus der Veranstaltung liegt auf der Vermittlung praxisnahen Wissens und entsprechender Kompetenzen zu den vier Themenbereichen und möglichen Berufsfeldern Marktforschung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Qualitätsmanagement und Integrierte Versorgung. Jeweils zu Beginn des Themenblocks werden die theoretischen Grundlagen sowie Methoden und Instrumente der einzelnen Praxisfelder vermittelt. Zudem wird auch die Evaluation von Maßnahmen thematisiert. Im Anschluss wird der Praxisbezug durch eine Reihe von Praxisvorträgen externer Referenten gewährleistet.
Den Erwerb der genannten Kompetenzen weisen die Studierenden nach, indem sie entweder eine Klausur schreiben oder ein ausgewähltes Thema in einer Hausarbeit vertiefen und in einer Präsentation im Übungsanteil der Vorlesung ihr Wissen und Verständnis der in diesem Modul behandelten Sachfragen zeigen.
Die Studierenden erwerben in diesem Modul folgende Kenntnisse und Fähigkeiten:
Darüberhinaus erwerben sie im Rahmen der Felderkundungen und Fallstudien die Fähigkeit,
Da die Felderkundungen und Fallstudien projektförmig in einem festgelegten Zeitraum durchgefu?hrt werden, erwerben Studierenden erste Fähigkeiten des Projekt- und Zeitmanagements.
Das Modul 40-M17 vertieft und erweitert das in Modul 40-M4 erworbene Wissen über Strategien und Methoden der Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung.
Die Studierenden lernen Forschungs- und Praxisfelder der Epidemiologie am Beispiel der Gesundheitsberichterstattung kennen und erhalten Einblick in relevante Gesundheitsberichte und Studien. Anhand konkreter Beispiele und Anwendungen aus der Gesundheitsberichterstattung und Epidemiologie erwerben sie die Kompetenz, zu wichtigen gesundheitsrelevanten Fragen Stellung zu beziehen und sich kritisch über den derzeitigen Wissensstand zu äußern. Anhand exemplarischer epidemiologischer und problemorientierter Fragestellungen vertiefen sie ihre in Modul 40-M4 erworbenen Kenntnisse der Gesundheitsberichterstattung und Epidemiologie. In verschiedenen Übungen erlernen sie ferner, Datensätze sowie Ergebnisse von Studien zu interpretieren und für unterschiedliche Zielgruppen zu präsentieren.
Ausgehend von den unten genannten Lehrinhalten lernen die Studierenden im Bereich Gesundheitsberichterstattung selbstständig einen Gesundheitsbericht zu verfassen. Sie erwerben hierbei folgende Kompetenzen:
Dieses Modul vermittelt den Studierenden ein grundsätzliches Verständnis für aktuelle Fragestellungen zu demografischen Auswirkungen auf Gesundheit und soziale Sicherung. Es gibt einen anwendungsorientierten Überblick über verschiedene Wirkungsbereiche der Demografie, wobei eindeutig gesundheitsrelevante und sozialstrukturrelevante Bereiche im Vordergrund stehen. Hierzu ist es unerlässlich, dass die Studierenden zunächst die zentralen Grundlagen bevölkerungsstatistischer Methoden und Analysen kennenlernen. Auf dieser Basis können die Studierenden dann die Folgen demografischer Prozessverläufe und demografischer Strukturen abschätzen. Hierfür ist die genaue Kenntnis der demografierelevanten Bereiche des Gesundheitssystems und der sozialen Sicherungssysteme erforderlich. Im Hinblick auf die berufsqualifizierende Ausrichtung des Studienganges soll ein umfassender Überblick über das breite Spektrum der demografischen Analysestrategien gegeben werden, die jeweils an konkreten Fallbeispielen eingeübt werden. Auf der Basis amtlicher demografischer Datengrundlagen werden Wirkungsanalysen und Bewertungen bis zur Herleitung möglicher Handlungsoptionen durch die Studierenden vorgenommen.Den Erwerb dieser Kompetenzen weisen die Studierenden in einer Klausur nach.
Ziel der anwendungsbezogenen Projekte ist die praxisnahe Entwicklung und Realisierung von Kompetenzen zur Vermittlung von Gesundheitsinformation unter dem Einsatz digitaler Medien. Hierfür wird u. a. mit verschiedenen Dienstleistern im Gesundheitswesen wie Kliniken, Krankenkassen oder privaten Anbietern von Gesundheitsdienstleistungen zusammengearbeitet.
Die Studierenden sollen durch ihre Arbeit in zwei Praxisprojekten Kontakte zur Praxis aufnehmen, den Bedarf für die Vermittlung von Gesundheitsinformation erfassen und prototypisch umsetzen. Hierdurch können gezielte Praxiserfahrungen in der Planung, Umsetzung und Evaluation von Anwendungen der Gesundheitskommunikation gesammelt werden.
Die zur Auswahl durch die Studierenden angebotenen Praxisprojekte unterscheiden sich maßgeblich mit Blick auf ihre inhaltliche Ausrichtung und die abgebildeten Kompetenzbereiche. Zu unterscheiden sind anwendungsbezogene Projekte und wissenschaftsbezogene Projekte. Die Studierenden können sich innerhalb dieses Moduls zwei Projekte aus dem Angebot von vier Veranstaltungen auswählen.Ziel der wissenschaftsbezogenen Projekte ist die explorative Erkundung eines Forschungsfeldes im Bereich von E-Health mit empirischen Methoden. Je nach thematischem Fokus können PraxispartnerInnen für die Datenerfassung herangezogenen werden. Die Studierenden durchlaufen innerhalb der Projekte unter Anleitung die Phasen eines Forschungsprozesses (z. B. systematische Ausarbeitung des Forschungsstandes, Entwicklung von Forschungsfragen, Entwicklung oder Auswahl geeigneter Instrumenten zur Datenerfassung, Auswertung). Hierzu gehören auch die Organisation des Feldzugangs und die Publikation der Ergebnisse. Die Studierenden können an die bereits erlernten wissenschaftlichen Kompetenzen anknüpfen, sie weiter vertiefen und innerhalb des Projektes unter Anleitung praktisch erproben.Den Erwerb dieser Kompetenzen weisen die Studierenden mit der Mitarbeit bei kollektiven Erstellung von zwei Praxisprojekten nach, für welche sie sich aus den angebotenen Veranstaltungen entscheiden. Die Ergebnisformen sind dabei für die Projekte spezifisch und können u.a. in der Erstellung einer Datenbank, von Multimediainhalten oder eines Berichtes erfolgen. Darüber hinaus schreiben die Studierenden jeweils zwei Hausarbeiten individuell.
Zur Vorbereitung der Auswahl der Projekte werden am Ende des vorhergehenden Sommersemesters in einer Veranstaltung alle angebotenen Projekte präsentiert und die Studierenden können Präferenzen für die Auswahl von 2 Projekten aus einer oder zwei Veranstaltungen angeben. In einem mehrstufigen Zuweisungsverfahren erfolgt die Zuordnung zu Projekten nach den angegebenen Präferenzen der Studierenden und Kapazitäten.
Ziel dieses Moduls ist es, die im Studium erworbenen Kenntnisse in einem Praxiskontext anzuwenden, der einen der im Studium angebotenen Schwerpunkte repräsentiert. Die Studierenden lernen hierüber die Strukturen und Aufgaben eines konkreten Praxisfeldes näher kennen und sind in der Lage, die im Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in einem Praxisfeld - unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen der jeweiligen Praxiseinrichtung - einzusetzen und zu erproben. Anders als in den Pflichtpraktika, in denen aufgrund der Zeitdauer die assistierende Praxis im Vordergrund steht, steht im Praxissemester die konzipierende bzw. forschende Praxis im Vordergrund: Die Studierenden entwickeln entweder eine Forschungsfrage, die sie in Praxiseinrichtungen der Gesundheitskommunikation bearbeiten oder sie erarbeiten ein wissenschaftlich fundiertes Konzept, das im Rahmen des Praktikums implementiert und/oder evaluiert wird (?Entwicklungsaufgabe?). Das Praxissemester ermöglicht dadurch, im Rahmen eines längeren Praxiskontaktes die eigenständige Umsetzung einer Forschungsfrage in die Praxis bzw. die Entwicklung praxistauglicher Konzepte und soll eine Einmündung in das Berufsfeld der Gesundheitskommunikation erleichtern.
In diesem Modul sollen die im Modul 40-M11 erworbenen Kompetenzen zur Anwendung der in vorhergehenden Semestern erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen auf ein begrenztes Praxisfeld vertieft werden. Dies geschieht in einem zweiten in der vorlesungsfreien Zeit zu leistenden Praktikum. Die Studierenden wählen die Tätigkeitsfelder selbst und werden dabei mit einer Praktikumsdatenbank möglicher Praktikumsgeber und durch die Praktikumsbeauftragte der Fakultät unterstützt.
Auch in Modul 40-M24 erwerben die Studierenden entsprechend dem jeweiligen Praxisfeld zusätzliche berufsorientierte Qualifikationen und Kompetenzen, die ihre universitär erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse berufsfeldspezifisch ergänzen. Der Nachweis dieser Kompetenzen erfolgt einerseits in der Praktikumsbescheinigung durch den Praktikumsgeber. In einem Bericht stellen die Studierenden andererseits dar, dass sie die an sie im Praktikum gestellten Anforderungen kritisch reflektieren und mit ihren Studieninhalten verknüpfen können.
Studierende entwickeln ein Verständnis für molekularbiologischen Grundlagen der Medizin, der Chemie, Biophysik und Bioinformatik und erwerben experimentalpraktische Fähigkeiten in diesen Fächern.
Ziel dieses Moduls ist, notwendige Kenntnisse zu erwerben, die es zusammen mit anderen Kenntnissen und Fähigkeiten ermöglichen, die Zugangsvoraussetzungen für den Masterstudiengang Interdisziplinäre Biomedizin - Profil Health Science zu erfüllen.
Das vorrangige Kompetenzziel des Moduls 40-M26 besteht darin, das eigene Kompetenzprofil zu klären, zu stärken und zu reflektieren. Die Studierenden können für dieses Modul einzelne Veranstaltungen auswählen (aus der Winterschool, Veranstaltungen zu Schlüsselqualifikationen usw.), die das eigene Kompetenzprofil schärfen. Die Studierenden werden aufgefordert, darzulegen, warum bestimmte Modulelemente gewählt und welche Kompetenzen dadurch im Modul erworben wurden. Durch diese Herausforderung werden sie dazu befähigt, ihr professionelles Profil selbstkritisch zu reflektieren. Durch die Form eines schriftlichen Modulberichts werden darüber hinaus Schlüsselkompetenzen wie selbstständiges Arbeiten, Kommunikationsfähigkeit und Wissensmanagement gefördert.
Die Studierenden erweitern in diesem Modul ihr Wissen in Teildisziplinen der Gesundheitskommunikation. Sie erwerben darüber hinaus auch fachübergreifende Kompetenzen. Sie setzen durch die Wahl der Veranstaltungen inhaltliche Schwerpunkte, die ihren Interessen und Neigungen entsprechen. Nach Abschluss des Moduls besitzen die Studierenden vertiefte Kenntnisse auf einem oder mehreren Teilgebieten der Gesundheitskommunikation bzw. Gesundheitswissenschaften, die als Grundlage weiterer Spezialisierung dienen können.Darüber hinaus haben sie, je nach Wahl der Veranstaltungen, Kompetenzen erworben oder erweitert, wie zum Beispiel