Jedes Sommersemester
10 Leistungspunkte
Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.
Die Studierenden kennen Grundzüge des deutschen Gesundheitssystems, seine zentralen Institutionen und Akteure sowie Grundmerkmale seiner Steuerung und deren zentralen Akteure. In der Veranstaltung erwerben die Studierenden wesentliche Fähigkeiten zur Gesundheitspolitikanalyse, ebenso zur Analyse ökonomischer Strukturen und Steuerungsprozesse wie auch grundlegende Kompetenzen im Bereich der Gesundheitssystementwicklung und der Versorgungsgestaltung. Durch die Darstellung der historischen Entwicklung der Sozial- und Gesundheitspolitik, die Analyse und Diskussion der aktuellen Situation sowie durch die sozialwissenschaftliche und ökonomische Analyse von Steuerungsmechanismen und Steuerungsproblemen sind sie befähigt, Herausforderungen für das deutsche Gesundheitswesen zu erkennen und zu bewerten.
Neben der theoretischen Wissensvermittlung üben sich die Studierenden durch die begleitende Lektüre ausgewählter Literatur im Umgang mit wissenschaftlichen Texten. Die bereitgestellten Publikationen dienen gleichsam der unterstützenden Vorbereitung der jeweiligen Vorlesung. Durch den Einsatz von Gastreferenten wird versucht, die theoretische Wissensvermittlung durch (zum Teil langjährige) Praxiserfahrungen zu ergänzen. Die Studierenden gewinnen auf diese Weise wertvolle Einblicke in zukünftige Tätigkeitsfelder und können das im Rahmen der Veranstaltung erlernte Wissen anwenden.
Eine grundlegende Einführung in die Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten befähigt die Studierenden dazu, eigenständige wissenschaftliche Texte (in erster Linie in Form von Hausarbeiten, perspektivisch in Form einer Bachelorarbeit) anzufertigen. Den Studierenden wird hierzu die Möglichkeit eröffnet, als Leistungsnachweis - alternativ zur schriftlichen Prüfung - eine Hausarbeit zu verfassen (inklusive Präsentation der Ergebnisse und der Einleitung einer Diskussion). Die Studierenden eignen sich dadurch Kompetenzen an, die sowohl inner- als auch außeruniversitär von großem Wert sind: sich problemorientiert mit einem Thema beschäftigen, die eigene Arbeit zu organisieren und zu strukturieren, im Rahmen eines angemessenen zeitlichen Rahmens zu Ergebnissen zu gelangen - d. h. ergebnisorientiert zu arbeiten - sowie mit anderen über Sachthemen zu kommunizieren.
In diesem Modul werden zwei Kompetenzen erworben. Den Erwerb dieser Kompetenzen weisen die Studierenden in zwei Modulteilprüfungen nach, in einer Klausur oder Hausarbeit und wahlweise einer Hausarbeit oder einer Präsentation.
Im Rahmen dieses Moduls wird den Studierenden elementares Wissen um die ökonomischen Zusammenhänge im deutschen Gesundheitssystem vermittelt. Das Kennenlernen von Markt- und Güterbesonderheiten im Gesundheitswesen, das Wissen um verschiedene Finanzierungs- und Honorierungsmechanismen und deren Anreizwirkungen sowie das Bewusstsein einer stark ausgeprägten
Verbands- und Interessenpolitik im Gesundheitswesen trägt dazu bei, die Kritik- und Diskursfähigkeit der Studierenden (inner- und außeruniversitär) zu stärken. Das Ziel besteht darin, komplexe Sachverhalte verstehen zu lernen und damit einhergehende Effekte ? zum Beispiel im Zuge von gesundheitspolitischen Reformmaßnahmen ? antizipieren zu können. Hieraus ergeben sich ? neben der Aneignung fachlich-theoretischen Wissens ? Gewinne insbesondere im Hinblick auf die kommunikative Kompetenz der Studierenden.
In diesem Modul werden zwei Veranstaltungen mit dem Schwerpunkt der Grundlagenbildung zusammengefasst. Im ersten Teil des Moduls werden die Grundlagen der Sozial- und Gesundheitspolitik vermittelt. Im zweiten Teil des Moduls geht es um volkswirtschaftliche und gesundheitsökonomische Grundlagen des Gesundheitswesens. Die beiden Lehrveranstaltungen setzen sich mit den politischen und ökonomischen Grundlagen des Gesundheitssystems auseinander. Den Studierenden werden die historische Entwicklung und die Strukturen vor allem des deutschen Gesundheitssystems sowie seine aktuellen Steuerungsprobleme und Reformansätze vermittelt. Dabei werden sowohl Merkmale und Probleme des Gesamtsystems als auch einzelner Versorgungssektoren betrachtet.
In den beiden Lehrveranstaltungen werden weiter folgende Themen behandelt:
Grundlagen der Sozial- und Gesundheitspolitik:
Volkswirtschaftliche Grundlagen des Managements:
Gesundheitsökonomische Grundlagen des Managements:
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Modulstruktur: 2 SL, 2 bPr 1
Zuordnung Prüfende | Workload | LP2 |
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Lehrende der Veranstaltung
BHC21a Grundlagen der Sozial- und Gesundheitspolitik
(Vorlesung)
Die Studierenden beteiligen sich proaktiv und auf Aufforderung exemplarisch mit einem schriftlichen oder mündlichen Beitrag. |
siehe oben |
siehe oben
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Lehrende der Veranstaltung
BHC25 Volkswirtschaftliche und gesundheitsökonomische Grundlagen des Gesundheitsmanagements
(Vorlesung)
Die Studierenden beteiligen sich proaktiv und auf Aufforderung exemplarisch mit einem schriftlichen oder mündlichen Beitrag. |
siehe oben |
siehe oben
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BHC21a Grundlagen der Sozial- und Gesundheitspolitik (Vorlesung)
Die Modulteilprüfung wird in der Lehrveranstaltung "Grundlagen der Sozial- und Gesundheitspolitik" in Form einer Hausarbeit von ca. 10 S. oder einem Referat (20 Min.) mit Ausarbeitung oder einer Klausur (90 Min.) abgelegt.
BHC25 Volkswirtschaftliche und gesundheitsökonomische Grundlagen des Gesundheitsmanagements (Vorlesung)
In der Veranstaltung "Volkswirtschaftliche und gesundheitsökonomische Grundlagen des Gesundheitsmanagements" wird die Modulteilprüfung mittels einer Klausur (90 Min.) abgelegt. Ein Referat (20 Min.) mit schriftlicher Ausarbeitung im Umfang von ca. 10 ? 15 Seiten ist ebenso ausreichend, sofern es im Plenum vorgestellt wird und eine Diskussion eingeleitet wird.
Studiengang | Variante | Empf. Beginn 3 | Dauer | Bindung 4 |
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Health Communication / Bachelor of Science [FsB vom 27.07.2018] | 1-Fach (fw) | 2. | ein Semester | Pflicht |
In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.