Während der Glaube an einen persönlichen Gott auch bei Christ*innen immer mehr im Schwinden ist, gehört das Thema "Gott" nach wie vor zu den zentralen Inhalten des schulischen Religionsunterrichts. Das Seminar thematisiert die aktuellen Bedingungen für die Gottesfrage. Es wird eben zu fragen sein, welche Formen und Grenzen der Rede von "Gott" es im Unterricht gibt. Hierbei wird der Blick auf entwicklungspsychologische Modelle eine Hilfe sein. Unterschiedliche Gottesbilder sind bei den Schüler*innen vorhanden, werden symbolisiert und können auch zu Konflikten führen. Dabei spielt auch die moderne Kritik an der Gottesvorstellung, wie sie in Philosophie und Psychologie geäußert werden, eine Rolle. Nicht zu vernachlässigen ist freilich auch der geschlechtersensible Blick auf das Thema.
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.