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Modul 36-PM1 Christentum evangelischer Prägung

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Semester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Die Studierenden erwerben im Profilmodul "Christentum evangelischer Prägung" einen fach- und sachkompetenten, die eigene Forschungskompetenz deutlich ausbauenden Umgang mit Schlüsselproblemen der evangelischen Theologie als einer theologischen Lehre mit Wahrheitsanspruch sowohl im Hinblick auf deren historische Genese als auch auf deren aktuellen ökumenischen Kontext. Dies bedeutet im Einzelnen: Kenntnisse über theologische Leitmotive, Schlüsselprobleme und Ansätze der Theologie in historischer und systematischer Perspektive (Sachkompetenz); die Fähigkeit der Wahrnehmung und Beschreibung religiöser Sprachformen in der kulturellen Kommunikation (Wahrnehmungskompetenz); die Fähigkeit zu kritisch-konstruktivem Bezug theologischer Leitmotive auf aktuelle theologische Fragen (Reflexionskompetenz); die Kompetenz, Erkenntnisse solcher Reflexion auf künftige Berufsfelder der Studierenden zu beziehen (Gestaltungskompetenz); die Fähigkeit zur Deutung religiöser Sprachformen wie z.B. Mythos, Gleichnis, Symbol, Bekenntnis, Gebet, Dogma (Sachkompetenz); das Erlernen von hermeneutisch-reflexiver Distanz und Kritikfähigkeit im Blick auf Glaubensinhalte (Reflexionskompetenz).

Lehrinhalte

Zu den zentralen Themenfeldern, die in den Lehrveranstaltungen dieses Moduls aus unterschiedlichen theologisch-normativen und empirischen Perspektiven bearbeitet werden sollen, zählen die folgenden: zentrale Fragestellungen, Inhalte und Schlüsselprobleme der Theologie in den Zusammenhängen ihrer Entstehung zu biblischer Zeit, in der Kirchengeschichte sowie im Gegenüber zu nichtchristlichen Religionen, auch unter konfessionskundlichen und ökumenischen Aspekten; unterschiedliche theologische Ansätze in ihrer argumentativen Struktur und der normativ orientierten Auseinandersetzung mit kulturellen Gegenwartsströmungen in dogmatischer und ethischer Hinsicht sowie aus ökumenischer Perspektive; Gestaltungspotenz evangelischer Theologie im Blick auf künftige Berufsfelder der Studierenden, insbesondere im Blick auf das Lehramt (etwa die Frage nach dem normativen Spezifikum evangelischer ReligionslehrerInnen); Grundformen religiöser Sprache wie z.B. Mythos, Gleichnis, Symbol, Bekenntnis, Gebet, Dogma in ihren unterschiedlichen Verwendungszusammenhängen religiöser Praxis. hermeneutische Reflexion auf die Entstehungs- und Gebrauchszusammenhänge religiöser Sprache im Allgemeinen und normativer Aussagen im Besonderen.

Empfohlene Vorkenntnisse

Basismodule BM1 und BM2 und BM3

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Selbststudium

Das angeleitete Selbststudium dient der selbständigen Erarbeitung und Vertiefung des Modulthemas. Die Forschungsfragen für das angeleitete Selbststudium entstehen in den Veranstaltungen des Moduls und müssen mit dem oder den Modulbeauftragten, bzw. dem zuständigen fachkundigen Betreuer/der zuständigen fachkundigen Betreuerin des angeleiteten Selbststudiums abgesprochen und festgelegt werden. Gruppenarbeit ist erwünscht. ELearning-
Plattformen werden für das angeleitete Selbststudium genutzt. Spezifische Literaturlisten unterstützen sowohl die Themenfindung als auch die Bearbeitung. Regelmäßige Beratungsangebote des zuständigen Betreuers/der zuständigen Betreuerin leiten die Studierenden in ihrem forschenden Lernen an. Der Arbeitsaufwand entspricht dem eines Seminars.

Angeleitetes Selbststudium WiSe&SoSe 120h (0 + 120) 4
Seminar 1

Zur Auswahl stehen alle Veranstaltungen, die im ekVV diesem Modul zugeordnet sind.

Seminar WiSe&SoSe 90h (30 + 60) 3
Seminar 2

Zur Auswahl stehen alle Veranstaltungen, die im ekVV diesem Modul zugeordnet sind.

Seminar WiSe&SoSe 90h (30 + 60) 3

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Veranstaltungsübergreifend

In den Basismodulen haben grundlegende Prüfungsformen für die theologische Ausbildung (wie Klausur, mündliche Prüfung, Exegese, Unterrichtsentwurf mit systematischer Sacherschließung) in Verbindung mit ihren entsprechenden Kompetenzen für alle Studierenden verpflichtend Anwendung gefunden. In den Profilmodulen steht die durchaus auch in eigener Forschungsverantwortung zu realisierende inhaltliche Vertiefung im Mittelpunkt, die je nach Studierenden mit unterschiedlichen Kompetenzschwerpunkten verbunden sein kann. Folglich sollen die Prüfungsformen von den Lehrenden in Abstimmung mit den Modulbeauftragten von Fall zu Fall (Einzelne oder auch Gruppen betreffend) den Studierenden vorgeschlagen werden.
Bei den Prüfungsformen gilt folgender Umfang: Bei Hausarbeiten ca. 4000 Wörter, bei Klausuren 90 Minuten, bei mündlichen Prüfungen 30 Minuten. Die Hausarbeit sollte auf der Grundlage von eigenen empirischen Recherchen angefertigt werden und eigene Forschungen initiieren.

Hausarbeit o. Klausur o. mündliche Prüfung 1 - -
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
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