In diesem Seminar nähern wir uns dem Themenschwerpunkt Bildung unter Bedingungen von Flucht und Asyl aus einer postkolonialen Perspektive. Neben einer Auseinandersetzung mit dem Bildungsbegriff und der Erarbeitung der aktuellen gesellschaftlichen und bildungspolitischen Debatten und Diskurssträngen um Flucht und Asyl, sollen zunächst theoretische Stränge postkolonialer Theorie (Spivak, Bhabha, Hall …) gemeinsam ausgewählt und erarbeitet werden. Wir begeben uns auf die Suche nach Ansätzen "postkolonialer Pädagogik“ im deutschsprachigen Raum und versuchen uns an einer Erarbeitung einer postkolonialen Kritik, die wir für die Analyse von Themen im genannten Schwerpunktsetzung einsetzen. Beispielsweise kann es zunächst darum gehen, eine postkoloniale Dekonstruktion von Kategorien wie „Flüchtling“ und „Seiteneinsteiger“ anzustreben.
Der Seminarplan soll im Zuge der ersten Sitzungen gemeinsam entwickelt werden. Dazu setze ich ein Student Response-Verfahren ein und freue mich über eure Vorschläge. Wer schon Interesse hat, sich in Postkoloniale Theorie einzulesen, dem empfehle ich das Werk: Dhawan, N./Castro Varela, M.d.M. (2015): Postkoloniale Theorie. Eine kritische Einführung.2. Auflage. Bielefeld: transcript..
Master of Arts: Voraussetzung ist die Einschreibung im Master of Arts Erziehungswissenschaft
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Mi | 14-16 | U2-139 | 11.10.2017-31.01.2018
nicht am: 01.11.17 / 27.12.17 / 03.01.18 |
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.