Die Veranstaltung behandelt die Konzeption des sozialen Konflikts in ausgewählten soziologischen Theorien. Sie enthält drei Schwerpunkte: a) Grundlegende Ansätze in der frühen Soziologie (Lorenz v. Stein, Karl Marx, Ludwig Gumplowicz, Georg Simmel), b) die Auseinandersetzung zwischen Funktionalismus und Konflikttheorie in den 1950er und 1960er Jahren (Robert K. Merton, Lewis Coser, Ralf Dahrendorf) sowie c) Ansätze, die Konflikte als soziales System zu begreifen (Niklas Luhmann, Heinz Messmer, Tobias Werron). Es geht darum, unterschiedliche theoretische Wege zum Thema sozialer Konflikt aufzuarbeiten, zu vergleichen und zu bewerten. Ziel ist es, verschiedene Möglichkeiten zum theoretischen Verstehen „realer“ Konflikte aufzuzeigen.
Literatur zur Einführung: Sascha Bark, Zur Produktivität sozialer Konflikte. Springer: Wiesbaden 2012. – Thorsten Bonacker (Hrsg.), Sozialwissenschaftliche Konflikttheorien. Eine Einführung, VS Verlag für Sozialwissenschaften: Wiesbaden 4. Aufl., 2008:, bes. S. 9-29. – Heinz Messmer, Kommunikative Emergenz und systemische Reproduktion, Lucius & Lucius: Stuttgart 2003, S. 9-46.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Studieren ab 50 |
Einzelleistung: Hausarbeit, mündliche Prüfung oder Referat mit schriftlicher Ausarbeitung.
Aktive Teilnahme: Beantwortung von fünf Fragen zum Veranstaltungsinhalt.