Modul 30-M4 Soziologische Theorie I

Fakultät

Modulverantwortliche*r

Turnus (Beginn)

Jedes Semester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Das Modul soll den Studierenden erlauben, sich mit den wichtigsten soziologischen Theorien vertraut zu machen und den im Grundlagenmodul gewonnenen Überblick über die soziologische Theorielandschaft zu erweitern und zu vertiefen. Darüber hinaus sollen sie die historische und soziale Gebundenheit aller soziologischen Theorien verstehen lernen. In problembezogenen Veranstaltungen lernen sie zudem, einen Gegenstand aus unterschiedlichen Perspektiven zu beobachten und ein Gespür dafür zu gewinnen, welche Theorien zur Erforschung welcher Fragestellungen besonders geeignet sind.
Studierende dieses Moduls erlernen das Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit.

Lehrinhalte

Das Modul erweitert und vertieft den Überblick über soziologische Theorien, der im Modul "Grundlagen der Soziologie" (M1) vermittelt wird. Den Studierenden soll eine Art Landkarte des gegenwärtigen Theorieangebots an die Hand gegeben werden, mit der sie sich im Feld soziologischer Theorien orientieren und eigenständige Urteilskraft in der Bewertung von Stärken und Schwächen einzelner Theorien gewinnen können.
Diesem Zweck dienen drei Veranstaltungen: Erstes Element ist eine Übung zu der im Grundlagenmodul enthaltenen Vorlesung Soziologische Theorie, in der die dort präsentierten Theoretiker (Max Weber, Émile Durkheim, Georg Simmel, G.H. Mead, Pierre Bourdieu, Alfred Schütz, Harold Garfinkel, Talcott Parsons, Niklas Luhmann etc.) am Beispiel von Originaltexten intensiver behandelt und diskutiert werden. Zweites Element ist eine Vorlesung zur Geschichte der Soziologie, die einen Überblick über die Entwicklung der Soziologie von ihren Anfängen im frühen 19. Jahrhundert bis in die Nachkriegszeit bietet. Sie differenziert zwischen unterschiedlichen nationalen Kulturen (Deutschland, Frankreich, Italien, USA) und ordnet die soziologischen Theorien in ihren historischen Kontext ein. Sie gibt damit der in Vorlesung und Übung Soziologische Theorie entfalteten Landkarte soziologischer Theorien fachhistorische Tiefe. Drittes Element ist ein Seminar, das Gelegenheit bietet, das in den Vorlesungen erworbene Basiswissen an einer bestimmten Theorierichtung oder an einem Themenfeld oder Problem exemplarisch zu erproben.

Empfohlene Vorkenntnisse

Veranstaltungen des Moduls Grundlagen der Soziologie (30-M1) sollten mindestens parallel besucht werden.

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 2 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Geschichte der Soziologie
Art Vorlesung
Turnus SoSe
Workload5 60h (30 + 30)
LP 2

Selbststudium:
Die verfügbare Selbststudiumszeit nutzen die Studierenden für die aktive, vor- und nachbereitende Lektüre von Texten zu den Themen der Veranstaltung nach Vorgabe der Veranstalter oder nach einem individuellen, mit den Veranstaltern abgesprochenen Lektüreplan der Studierenden. Darüber hinaus sollen die Studierenden zu den Veranstaltungsthemen eigenständig recherchieren. Es wird dringend empfohlen, in kleinen Gruppen zu arbeiten und zu diskutieren. Die Lektüreliste für das Selbststudium, ggf. samt Lesehinweisen und -aufgaben, wird in der Regel bei der Erstveröffentlichung der Lehrveranstaltung im ekvv publiziert

Theorien der Soziologie
Art Übung
Turnus SoSe
Workload5 60h (30 + 30)
LP 2 [SL]

Übung zur Vorlesung Soziologische Theorie (30-M1)
Selbststudium:
S.o.

Vertiefendes Theorieseminar
Art Seminar
Turnus WiSe&SoSe
Workload5 120h (30 + 90)
LP 4 [SL]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Theorien der Soziologie (Übung)

s. Vertiefendes Theorieseminar (Seminar)
Die Studienleistung ist Teil des Selbststudiums und der Präsenzzeit und entspricht etwa einem Zeitaufwand von ca. 15 h.

siehe oben siehe oben
Vertiefendes Theorieseminar (Seminar)

Ein Kurzreferat oder Moderation einer Sitzung oder Kommentierung einer Präsentation oder ein Sitzungsprotokoll oder ein Kurzessay oder Bearbeitung von Übungsaufgaben oder ein Exzerpt oder ein kurzer Literaturbericht oder eine Präsentation (oder Dokumentation) von Gruppenarbeitsergebnissen oder vergleichbare Studienleistungen. Die konkret zu erbringende Studienleistung definiert der Lehrende bei der Erstveröffentlichung der Lehrveranstaltung im ekvv. Die Studienleistung ist Teil des Selbststudiums und der Präsenzzeit und entspricht etwa einem Zeitaufwand von ca. 30 h. Die Studienleistung dient (in unterschiedlichen Varianten) der Übung der kommunikativen Auseinandersetzung mit soziologischen Theorien.

siehe oben siehe oben

Prüfungen

Veranstaltungsübergreifend
Art Hausarbeit
Gewichtung 1
Workload 60h
LP2 2

Umfang der Hausarbeit 10-15 Seiten. Dauer 1-2 Arbeitswochen zuzüglich etwaiger Zeiten aus den Selbststudiumsanteilen.
Die Prüfung wird von einem Lehrenden abgenommen, der eine der Lehrveranstaltungen des Moduls anbietet.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Variante Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Sozialwissenschaften / Bachelor of Arts [FsB vom 05.09.2016] Kernfach (fw) 5. zwei Semes­ter Wahl­pflicht
Sozialwissenschaften / Bachelor of Arts [FsB vom 05.09.2016] Kernfach (Gymnasium und Gesamtschule) 5. zwei Semes­ter Wahl­pflicht
Sozialwissenschaften / Bachelor of Arts [FsB vom 31.08.2012 mit Änderungen vom 17.03.2014 und 05.09.2016 und Berichtigungen vom 04.11.2013 und 01.04.2015] Kernfach (fw) 5. zwei Semes­ter Wahl­pflicht
Sozialwissenschaften / Bachelor of Arts [FsB vom 31.08.2012 mit Änderungen vom 17.03.2014 und 05.09.2016 und Berichtigungen vom 04.11.2013 und 01.04.2015] Kernfach (Gymnasium und Gesamtschule) 5. zwei Semes­ter Wahl­pflicht
Sozialwissenschaften / Master of Education [FsB vom 02.05.2014 mit Änderung vom 05.09.2016] Fortsetzung Nebenfach (Gymnasium und Gesamtschule) 3. zwei Semes­ter Wahl­pflicht
Soziologie / Bachelor of Arts [FsB vom 31.08.2012 mit der Änderung vom 17.03.2014] 1-Fach (fw) 2. zwei Semes­ter Pflicht
Soziologie / Bachelor of Arts [FsB vom 31.08.2012 mit der Änderung vom 17.03.2014] Kernfach (fw) 2. zwei Semes­ter Pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.


Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe Navigation).
5
Workload (Kontaktzeit + Selbststudium)
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.