Wörter beschreiben die Welt nicht nur – sie können auch beeinflussen, wie wir sie wahrnehmen und bewerten. Das Seminar beschäftigt sich mit philosophischen und empirischen Fragen zum Zusammenhang von Sprache, Denken und gesellschaftlichem Wandel. Im Zentrum stehen sprachliche Interventionen: häufig politisch motivierte Versuche, den Sprachgebrauch gezielt zu verändern. Beispiele hierfür reichen von der Einführung neuer Begriffe wie „sexuelle Belästigung“ über Auseinandersetzungen um Ausdrücke wie „Rasse“ bis hin zu Debatten über „Klimawandel“ oder „Migrantengewalt“ (migrant crime). Gemeinsam diskutieren wir, wie solche Eingriffe sprachphilosophisch einzuordnen sind, welche kognitiven Wirkungen von ihnen zu erwarten sind und mit welchen ethischen Herausforderungen sie verbunden sein können. Ausgangspunkt bildet ein Buchmanuskript des Seminarleiters, das zusammen mit ausgewählter Hintergrundliteratur im Seminar gelesen wird.
Teilnahmevoraussetzungen:
Dieses Seminar richtet sich an Masterstudierende, kann jedoch auf Anfrage auch für einzelne fortgeschrittene bachelorstudierende geöffnet werden. Besondere Vorkenntnisse werden nicht erwartet. Die Seminarlektüre ist größtenteils in englischer Sprache.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Di | 16-18 | 13.10.2026-02.02.2027 |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.