Erzählungen sind das konstitutive Element der christlichen Religion und daher zentral im Religionsunterricht der Grundschule verankert. Sie enthalten ein besonderes fachdidaktisches Potential, denn sie wecken Vorstellungen, Emotionen, Erfahrungen sowie Bilder. Tiefere Schichten der Wirklichkeit werden angesprochen, und idealerweise fordern sie eine vielschichtige persönliche Reflexion und dialogische Auseinandersetzung heraus.
Wer biblische Geschichten erzählt, sollte dieses so sach- und adressatengerecht wie möglich tun. Denn es ist ein Unterschied, ob biblische Erzählungen nur vorgelesen oder frei vorgetragen und ggf. methodisch arrangiert werden. Vor allem das freie Erzählen stellt für angehende Religionslehrer:innen eine besondere Herausforderung dar.
Wir werden in der Veranstaltung das theologisch und pädagogisch verantwortbare freie Erzählen ausgewählter Bibelgeschichten planen, erproben und auch unter Berücksichtigung der erforderlichen fachwissenschaftlichen Erkenntnisse im Peerfeedback reflektieren. Unterschiedliche Erzählweisen und verschiedene Erzählmethoden werden zielorientiert erprobt, kreativ verändert und kritisch hinterfragt.
Bei Bedarf können die Erzählungen aufgezeichnet werden, so dass ein Pool an freien Erzählungen und methodischen Umsetzungsmöglichkeiten für den zukünftigen Einsatz im Religionsunterricht entsteht.
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.