Erzählungen des Alten Testaments sprechen von elementaren Erfahrungen, die Menschen untereinander und mit Gott gemacht haben. Es sind Geschichten, die keine Tatsachen, sondern Wahrheiten vermitteln wollen. Sie weisen über sich hinaus, denn sie können Vergangenes in die Gegenwart befördern. Ob und wie dieses auch heute noch im Religionsunterricht möglich ist, soll Gegenstand dieser Veranstaltung sein. Angesichts einer religiös pluralen Schülerschaft ist es immer wieder herausfordernd, ein lernwirksames Interesse für Erzählungen zu wecken, die grundsätzlich davon ausgehen, dass Welt- und Gotteserfahrung einander bedingen.
Im Religionsunterricht der Grundschule gehören ausgewählte Erzählungen des Alten Testaments und damit verbundene biblische Figuren zum festen Bestandteil. Zentrales Anliegen dieser Veranstaltung ist es daher, angehenden Religionslehrer:innen Wege der Erschließung zur Vorbereitung und Gestaltung von Unterricht aufzuzeigen. Unter Berücksichtigung der fünf Dimensionen des Elementarisierungsmodells werden elementare Erfahrungen, Strukturen, Wahrheiten, Lernformen und Zugänge aufgeschlüsselt und für den didaktischen Gebrauch erprobt.
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.