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250091 Filmbildung und -vermittlung: Esskulturen im Film (S) (SoSe 2021)

Inhalt, Kommentar

Was ist Essen? In einer Zeit, in der immer mehr Bewusstsein geschaffen wird, verlagert sich eine Diskussion um das Essen oftmals in den ethischen Bereich, während mancherorts die Ernährungslehre als eigenständiges Schulfach gefordert wird. Tatsächlich wollen wir in diesem Seminar die Ethik ein wenig außen vorlassen und uns kulturell oder vielmehr interkulturell mit dem Thema des Essens beschäftigen, aber auch einer Frage wie: „Essen wir, um zu leben oder leben wir, um zu essen?“ nachgehen. Schieben wir uns das Essen mal eben schnell nebenbei rein oder nehmen wir uns die Zeit, die der Prozess der Nahrungsaufnahme, aber auch die Lebensmittel selbst, eigentlich verdient hätten.

Vielleicht gibt uns der eine oder andere Film hierauf eine Antwort. Wie wird „das Essen“ (in beiderlei Bedeutungsformen: die Nahrung und der Prozess) im Film thematisiert und dargestellt? Was sagt uns der Film zum Essen, was möchte er uns vermitteln? Welche Moralvorstellungen stecken in Filmen, die sich explizit hiermit auseinandersetzen? Is(s)t der Film vielleicht dann doch auch ein wenig ethisch? Wichtig ist, dass wir im Seminar mit dem Begriff der „Esskultur(en)“ arbeiten wollen und hierfür einen umfangreichen und abwechslungsreichen Blick in verschiedene Filme werfen möchten, die unterschiedliche Esskulturen in den Fokus nehmen:

In „The Hundred-Foot Journey“ (USA 2014) trifft die französische auf die indische Küche im Mittelpunkt einer Geschichte um die Akzeptanz von kulturellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten, aber auch um das Kochen als Leidenschaft.

In “East Side Sushi” (USA 2014) trifft die mexikanische auf die japanische Küche im Mittelpunkt einer Geschichte um die Emanzipation einer Frau, die sich in der von Männern dominierten Sushi-Küche Japans behaupten will.

In „Julie & Julia“ (USA 2009) steht die französische Küche im Mittelpunkt einer Geschichte um die Emanzipation einer Frau in der Vergangenheit und der Selbstfindung einer anderen Frau in der Gegenwart.

In „Ratatouille“ (USA 2007) steht die französische Küche im Mittelpunkt einer Geschichte um eine Ratte und ihrer Leidenschaft für qualitativ besseres Essen als den Ratten-Alltag bestimmenden Abfall.

In „Chef“ (USA 2014) steht Street Food im Mittelpunkt einer Geschichte um einen Sterne-Koch, der seine Liebe zum Kochen und Essen neu oder wiederentdecken muss.

In „The Lunchbox“ (Indien 2013) steht das vor allem in Mumbai bekannte Lunchbox-Liefersystem der Dabbawala im Mittelpunkt durch die zwei Menschen miteinander in Kontakt treten.

Auch in diesem Semester wird mein Seminar als Online-Veranstaltung ohne Präsenztermine via Lernraum Plus stattfinden. Es handelt sich also um eine asynchrone Veranstaltung, die ohne Zoom-Meetings auskommt und innerhalb derer sie ganz nebenbei auch ein wenig Selbstdisziplin und -organisation lernen dürfen. Ich begleite sie allerdings dennoch mit kleinen Video-Lerneinheiten, die die jeweiligen Angebote zu einer Lerneinheit kurz kommentieren, einordnen und/oder erklären werden.

Es sollte die Bereitschaft gegeben sein, mindestens zwei der vorgestellten Filme in Eigenorganisation zu schauen – gerne dürfen es aber natürlich auch mehr oder gar alle Filme des Seminars sein. Sie müssen allerdings auf die ihnen zur Verfügung stehenden Streamingdienste und/oder DVDs und Blu-rays zurückgreifen, da wir aus gegebenen Umständen auf Massen-Filmveranstaltungen im Hörsaal verzichten müssen.

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Master of Arts: Voraussetzung ist die Einschreibung im Master of Arts Erziehungswissenshaft im SoSe 2021. Auch Studierende des Master Interdisziplinäre Medienwissenschaften dürfen an dem Seminar teilnehmen.

Lehrende

Termine (Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Format / Ort Zeitraum  
14-täglich Fr 14-18 ONLINE   16.04.2021-23.07.2021

Klausuren

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
23-MeWi-HM1 Medien, Sprache und Kultur Lehrveranstaltung I benotete Prüfungsleistung
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Lehrveranstaltung II Studienleistung
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Lehrveranstaltung III Studienleistung
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Lehrveranstaltung IV Studienleistung
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25-BiWi9_a Bildung, Erziehung und Unterricht (HRSGe) E2c: Lernräume Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
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25-ME-A4 Inhaltliche Fokussierung E1: Inhaltliche Fokussierung 1 Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
benotete Prüfungsleistung
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E2: Inhaltliche Fokussierung 2 Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
benotete Prüfungsleistung
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25-ME-B2 Ausgewählte Felder der Weiterbildung und der Medienpädagogik E1: Lehr-/ Lernprozesse, Theorie und Forschung in der Medienpädagogik Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
benotete Prüfungsleistung
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25-ME-B4 Inhaltliche Fokussierung E1: Inhaltliche Fokussierung 1 Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
benotete Prüfungsleistung
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E2: Inhaltliche Fokussierung 2 Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
benotete Prüfungsleistung
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25-ME-C4 Inhaltliche Fokussierung E1: Inhaltliche Fokussierung 1 Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
benotete Prüfungsleistung
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E2: Inhaltliche Fokussierung 2 Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
benotete Prüfungsleistung
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25-ME3 Forschungsprojekt E1: Thematische Einführung Studienleistung
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25-ME3-IT Forschungsprojekt E1: Thematische Einführung Studienleistung
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25-MeWi-HM6 (Neue) Medien und Lernen Lehrveranstaltung I benotete Prüfungsleistung
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Lehrveranstaltung II Studienleistung
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Lehrveranstaltung III Studienleistung
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25-UFP6-B Fachbezogene Vertiefung: Weiterbildung / Medienpädagogik E2: Medienpädagogik Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Konkretisierung der Anforderungen

--- STUDIENLEISTUNG ---

Verfassen zweier Filmkritiken (jeweils circa 600 Wörter) zu zwei Filmen aus dem Seminar als Forumsbeiträge.

--- BENOTETE / UNBENOTETE PRÜFUNGSLEISTUNG ---

Für eine benotete oder unbenotete Prüfungsleistung muss eine schriftliche, wissenschaftliche Hausarbeit (4500 Wörter) mit einer selbst entwickelten Fragestellung/These mit Bezug auf die Seminarthematik verfasst werden. Auch die hierzu passende wissenschaftliche Literatur muss eigens recherchiert werden, wobei es - eventuell nutzbare - Texte und Literaturhinweise im Verlauf des Seminars geben wird.
oder
Das Erstellen eines audiovisuellen Essays mit einer Länge von circa zehn Minuten, in dem ebenso eine Fragestellung/These, ein Aspekt, eine Beobachtung, eine Stilistik etc. mit Bezug auf die Seminarthematik bearbeitet wird

Lernraum
Teilnehmer*innen
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Sonstiges