Die Vorlesung wird als strukturgeschichtlicher Versuch angelegt: An jeweils einem Text, der natürlich sinnvollerweise selbst zu lesen ist, werde ich zu zeigen versuchen, was sich strukturgeschichtlich daraus ergeben könnte. Ein Beispiel: die Aufwertung des Deutschen zur Literatursprache und die Bedeutung Martin Luthers dabei.
Ich hoffe, dass es mir gelingt, wirklich eine Vorstellung von der neueren deutschen Literaturgeschichte zu vermitteln, über deren Struktur und Zuschnitt man dann natürlich streiten kann und soll. Ich werde auch ständig eine alternative Modellierung wenigstens ansprechen.
Literaturgeschichtliche Überblicke werden von den Studierenden immer wieder gewünscht. Nun ist klar: Sich abstrakt Überblickswissen anzueignen, hat keinen großen Sinn. Die Studierenden müssten also bereit sein, sich auf ein Experiment einzulassen: Kann man Grundzüge der Geschichte der deutschen Literatur seit dem Beginn der Frühen Neuzeit in einem Semester vermitteln?
Matthias Luserke-Jaqui: Deutsche Literaturgeschichte in zehn Schritten, Tübingen 2017. (Dieser Literaturgeschichte merkt man sogar die Freuden des Interpreten an!)
Noch didaktischer und ebenfalls exemplarisch vorgehend: Reiner Ruffing: Deutsche Literaturgeschichte, München 2013.
Außerdem vom großen englischen Goethe-Kenner: Nicholas Boyle: Kleine deutsche Literaturgeschichte, München 2009.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
|---|
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Studieren ab 50 |
Anforderungen für eine Studienleistung werde in der ersten Vorlesung besprochen (eine kleine Leistung, die zeigt, dass Sie sich mit dieser Veranstaltung wirklich befasst haben); Erklärung, dass Sie an der Vorlesung tatsächlich teilgenommen haben.
Prüfungsleistungen je nach den Anforderungen der FSB der Module, für die die Veranstaltung freigegeben wurde; nach individueller Absprache und so, wie es für Sie gut und sinnvoll und wie es von der Studienordnung her notwendig ist.