Mit Identität dominiert heute ein Begriff die Diskussion über gesellschaftliche Ein- und Ausschlüsse, über das Selbstverständnis von Minder-, aber auch Mehrheiten, der in den 1980er-Jahren noch unbekannt war. Bemerkenswert scheint vor allem, dass es kein auch nur annähernd verbindliches Verständnis davon gibt, was Identität meint. Der Begriff pendelt zwischen proklamiertem Selbstverständnis („das ist meine Identität“) und Zuschreibung, wird sowohl fluide als auch essentialistisch gedacht und passt gerade deshalb durchaus gut zur verfahrenen Diskussion um „fremde“ und „eigene“ Kultur, „Leitkultur“ und „Multikulturalität“. Im Seminar werden aktuelle Diskussionen und theoretische Annäherungen an den Gegenstandbereich Kultur und Identität in den Blick genommen. Es wird zu fragen sein, welche Positionen eine an Aufklärung orientierte Erziehungswissenschaft zu Fragen von Kultur und Identität einnehmen kann bzw. soll.
Master of Arts: Voraussetzung ist die Einschreibung im Master of Arts Erziehungswissenschaft
Bereitschaft ggf. längere theoretische Text nicht nur zu lesen, sondern vorzubereiten.
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.