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261049 Kants Ethik (S) (WiSe 2016/2017)

Inhalt, Kommentar

Kann man vernünftigerweise begründen, was Moral ist und was sie von uns zu tun verlangt? Selbst der traditionell der Kantischen Ethik entgegengesetzte Konsequentialismus bejaht diese Frage. In seiner utilitaristischen Ausprägung ist ihm die allgemeine Glücksmaximierung die einzig vernünftige moralische Forderung. Zwar erkennt auch Kant diese Forderung durchaus in einem gewissen Sinne als vernünftig an, als moralisches Prinzip taugt ihm die Glücksmaximierung jedoch nicht. Dafür ist ihm diese Forderung nicht vernünftig genug. Denn Moral muss in seinen Augen durch und durch vernünftig begründet sein und gerade das sei sie nicht, wenn sie auf Glück ausgerichtet ist. Kants Ethik verdankt sich also der Überzeugung, dass die Grundlage der Moral radikal vernünftig und nichts anderes als vernünftig ist. Die Gründe für diese Überzeugung werden wir uns auszugsweise anhand zweier klassischer Schriften der Kantischen Ethik klarzumachen versuchen. Im Seminar werden wir die ersten beiden Abschnitte aus Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten gründlich lesen, sowie die Paragraphen 1-8 seiner Kritik der praktischen Vernunft. Die Grundlegung ist in der unten angegebenen Ausgabe anzuschaffen, die Auszüge aus der KpV werden als Download zur Verfügung gestellt.

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Teilnehmerbegrenzung
Die Menge der Teilnehmer ist auf 70 begrenzt. Studierende des Philosophischen Einstiegs (früher Philosophisches Schreiben 1) werden bevorzugt zugelassen, und zwar maximal 25 Personen.
Anmeldung: Wenn Sie das Seminar als Philosophischen Einstieg (PhiE) belegen wollen, tragen Sie die Veranstaltung bitte in Ihren Stundenplan ein und schreiben Sie eine E-Mail mit Name, Matrikelnummer und gewünschter Veranstaltung an philosophisches.schreiben@uni-bielefeld.de. Wenn Sie Studierende/r mit Kind sind oder Angehörige pflegen und daher zeitlich eingeschränkt sind, geben sie dies bitte unbedingt in Ihrer Mail an, damit wir dies bei der Platzzuteilung berücksichtigen können. Sie erfahren rechtzeitig über eine Antwort per Mail, ob Sie einen Platz in dieser Veranstaltung bekommen haben.
Für Studierende, die das Seminar nicht als Philosophischen Einstieg belegen wollen, ist keine Anmeldung per E-Mail erforderlich.

Literaturangaben

Kant, Immanuel (1785): Grundlegung zur Metaphysik der Sitten. Kommentar von Christoph Horn, Corinna Mieth und Nico Scarano,Suhrkamp: Frankfurt a.M. 2007.

Lehrende

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
25-FS-EM Einführungsmodul E2: Einführende Veranstaltung aus den Fakultäten Studieninformation
E3: Einführende Veranstaltung aus den Fakultäten Studieninformation
25-FS-GM Grundlagenmodul E2: Einführende Veranstaltung aus den Fakultäten Studieninformation
E3: Einführende Veranstaltung aus den Fakultäten Studieninformation
26-HM_PP1_NE Hauptmodul PP1: Normative Ethik Seminar 1 Studienleistung
Studieninformation
Seminar 2 Studienleistung
Studieninformation
veranstaltungsübergreifend benotete Prüfungsleistung Studieninformation
26-HM_PP8_GPP Hauptmodul PP8: Geschichte der Praktischen Philosophie Seminar 1 Studienleistung
Studieninformation
Seminar 2 Studienleistung
Studieninformation
veranstaltungsübergreifend benotete Prüfungsleistung Studieninformation

Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Frauenstudien (Einschreibung bis SoSe 2015)    
Philosophie (Gym/Ge als zweites U-Fach) / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2014) N5 HM PP MOR; N7 HM GP GP    
Philosophie (Gym/Ge fortgesetzt) / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2014) N7 HM GP GP    
Philosophie (HR) / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2014) N5 HM PP MOR    
Studieren ab 50    
Konkretisierung der Anforderungen

Voraussetzung für die Vergabe von 5 Leistungspunkten (Bachelor Einschreibung ab WS 11/12) ist der Besuch der Veranstaltung sowie die Anfertigung eines Portfolios. Das Portfolio setzt sich aus unterschiedlichen schriftlichen Leistungen zusammen. Der Umfang der Texte wird zwischen der/dem Dozierenden und den Studierenden besprochen, der Gesamtumfang des Portfolios beträgt ca. 2.000 Wörter. Das Portfolio wird nicht benotet, muss aber bestanden werden.

Lernraum
Teilnehmer*innen
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Sonstiges