Das Seminar thematisiert soziale, kulturelle und politische Kontexte pädagogischen Handelns im Zusammenhang mit digitalen Medien und Künstlicher Intelligenz. Im Zentrum steht die Frage, wie KI-gestützte und algorithmische Systeme Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozesse beeinflussen und zugleich Ausdruck gesellschaftlicher Entwicklungen und Machtverhältnisse sind. Es wird die Bedeutung für gesellschaftliche Teilhabe, soziale Ungleichheit sowie Bildungs- und Erziehungsprozesse theoriegeleitet reflektiert. Auswirkungen auf Kommunikation werden herausgearbeitet. Der Themenbereich wird vor dem Hintergrund von Theorien und Konzepten der Medienbildung behandelt.
Ausgehend von zentralen medienpädagogischen Theorien und Strömungen werden Medien und KI nicht nur als technische Werkzeuge, sondern als gesellschaftlich konstruierte Phänomene betrachtet, die soziale Wirklichkeit mitgestalten. Damit greift das Seminar zentrale gesellschaftliche Bedingungen für Bildungs- und Erziehungsprozesse auf. Die Analyse von Medienwirkung, Mediennutzung und Mediensozialisation ermöglicht dabei eine Reflexion der Bedeutung digitaler Medien für individuelle Bildungsbiografien und gesellschaftliche Teilhabe.
Im Zentrum die Auseinandersetzung mit sozialen Ungleichheiten und Differenzlinien. Themen wie algorithmischer Bias, Diskriminierung in Datensätzen und KI-Systemen, digitale Exklusion, Zugangsgerechtigkeit sowie Überwachungstechnologien werden aus einer erziehungswissenschaftlichen Perspektive betrachtet. Dadurch werden Fragen von Geschlecht, sozialer Herkunft, Teilhabe und Chancengerechtigkeit aufgegriffen und hinsichtlich ihrer Bedeutung für Bildung und Erziehung reflektiert.
Master of Arts: Voraussetzung ist die Einschreibung im Master of Arts Erziehungswissenschaft im WiSe 2026/27
M.Ed. UFP: Voraussetzung ist die Einschreibung im Master of Education UFP im 2026/27
Werden im Seminar bekannt gegeben
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Di | 10-12 | 13.10.2026-02.02.2027 |
| Modul | Veranstaltung | Leistungen | |
|---|---|---|---|
| 25-ME-A4 Inhaltliche Fokussierung | E1: Inhaltliche Fokussierung 1 | Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung benotete Prüfungsleistung |
Studieninformation |
| E2: Inhaltliche Fokussierung 2 | Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung benotete Prüfungsleistung |
Studieninformation | |
| 25-ME-B3 Adressat_innen und Institutionen der Weiterbildung und der Medienpädagogik | E1: Institutionen/Organisationale Handlungsfelder und Zielgruppen der Medienpädagogik | Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung benotete Prüfungsleistung |
Studieninformation |
| 25-ME-B4 Inhaltliche Fokussierung | E1: Inhaltliche Fokussierung 1 | Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung benotete Prüfungsleistung |
Studieninformation |
| E2: Inhaltliche Fokussierung 2 | Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung benotete Prüfungsleistung |
Studieninformation | |
| 25-ME-C4 Inhaltliche Fokussierung | E1: Inhaltliche Fokussierung 1 | Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung benotete Prüfungsleistung |
Studieninformation |
| E2: Inhaltliche Fokussierung 2 | Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung benotete Prüfungsleistung |
Studieninformation | |
| 25-ME3 Forschungsprojekt | E1: Thematische Einführung | Studienleistung
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Studieninformation |
| 25-ME3-IT Forschungsprojekt | E1: Thematische Einführung | Studienleistung
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Studieninformation |
| 25-MEW-5-MB1 Theorien und Konzepte der Medienbildung | E1: Theorien der Medienbildung | benotete Prüfungsleistung
Studienleistung |
Studieninformation |
| 25-MeWi-HM6 (Neue) Medien und Lernen | Lehrveranstaltung I | benotete Prüfungsleistung
|
Studieninformation |
| Lehrveranstaltung II | Studienleistung
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Studieninformation | |
| Lehrveranstaltung III | Studienleistung
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Studieninformation | |
| 25-UFP6-B Fachbezogene Vertiefung: Weiterbildung / Medienpädagogik | E2: Medienpädagogik | Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung |
Studieninformation |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.