Jedes Wintersemester
10 Leistungspunkte
Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.
Das Modul „Theorien und Konzepte der Medienbildung“ soll Studierende dazu befähigen, die zentralen Theorien und Konzepte im Bereich der Medienbildung zu verstehen, kritisch zu analysieren und auf aktuelle erziehungswissenschaftliche Fragestellungen vertieft anzuwenden. Die Studierenden sollen historische, philosophische und anthropologische Entwicklungen der Medienbildung nachvollziehen, verschiedene theoretische Ansätze kennenlernen und miteinander in Beziehung setzen können. Durch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen theoretischen Positionen und Konzepten der Medienbildung sollen die Studierenden in der Lage sein, bildungs- und subjektivierungstheoretische sowie medienkritische Perspektiven differenziert zu interpretieren und einzuordnen. Zudem sollen sie befähigt werden, eigenständig Forschungsfragen im Kontext der Medienbildung zu entwickeln. Hierfür werden Methoden und Methodologien ins Verhältnis zu systematischen Konzeptionen von Medienbildung gestellt. Unter Rückgriff auf die erlernten theoretischen und konzeptionellen Grundlagen von Medienbildung sollen die Studierenden in der Lage sein, neue Entwicklungen in der Medienlandschaft zu beobachten, diese kritisch, zu reflektieren und eigenes, spezialisiertes Wissen im Bereich der Medienbildung zu erwerben und anzuwenden.
Im Rahmen des Moduls werden theoretische Verständnisse und konzeptionelle Positionen im Schnittfeld von Bildungs- und Medientheorie thematisiert und damit auch das Verhältnis von Bildung und Digitalität reflektiert. Diese Thematisierung erfolgt einerseits unter Berücksichtigung nationaler und internationaler Perspektiven sowie Impulsen aus der Geschlechter-, Ungleichheits- und Rassismusforschung. Andererseits in interdisziplinärer Verbindung zwischen Erziehungs- und Medienwissenschaft, sowie kommunikations- und kulturtheoretischen Zugängen, die das Verhältnis von Medien, Lern- und Bildungsprozessen berühren.
Element 1: Theorien der Medienbildung
In Modulelement 1 lernen Studierende Theorien und Konzepte der Medienbildung kennen. Inhalte der Veranstaltungen in diesem Modulelement verhandeln beispielsweise Fragen der Subjektivierung, Konzeptionen der transformatorischen Bildung aber auch strukturtheoretische Zusammenhänge von Bildung, Medien und Gesellschaft. Daneben werden historische und zeitdiagnostische Analysen von Medienbildung sowie anthropologische und philosophische Aspekte in den Mittelpunkt gerückt.
Element 2: Methoden und Methodologien der Medienbildung
Im Modulelement 2 setzen sich Studierende vertiefend mit den Methoden, Methodologien aber auch Ergebnissen der erziehungswissenschaftlichen Medien- und Digitalisierungsforschung auseinander. Ausgehend von grundlegenden methodischen Reflexionen, werden auch Problemstellungen zur Methodenentwicklung in Verbindung zu digitalen Medien und ihren technologischen Infrastrukturen verhandelt. Studierende werden dazu angeregt, eigenständig Forschungsfragen im Kontext der Medienbildung zu vertiefen und Themen wie medienethische Fragestellungen sowie neue Trends und Phänomene in einer digitalen Gesellschaft zu analysieren.
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Es müssen beide Modulelemente E1 und E2 studiert werden. In einer Veranstaltung ist eine Studienleistung, in der anderen die Prüfungsleistung zu erbringen. In der Veranstaltung, in der die Modulprüfung abgelegt wird, ist keine Studienleistung zu erbringen.
Die Themenbezogenen Module können nur gemeinsam studiert werden. Wird das Modul I gewählt, muss auch das Modul II studiert werden.
Im Rahmen des gesamten Profilstudiums muss eine Prüfungsleistung in Form einer Hausarbeit und eine in Form einer mündlichen Leistung erbracht werden.
Modulstruktur: 1 SL, 1 bPr 1
| Zuordnung Prüfende | Workload | LP2 |
|---|---|---|
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Lehrende der Veranstaltung
E1: Theorien der Medienbildung
(Seminar o. Vorlesung)
Die Studienleistung dient der Einübung einer reflexiven und inhaltlich begründeten Haltung zu den in der Veranstaltung behandelten Themen. Sie hat im Hinblick auf die im Modul verankerten Kompetenzen einen einübenden und vertiefenden Charakter. Eine Studienleistung ist das Anfertigen einer oder mehrerer veranstaltungsbegleitender (Teil)Aufgabe(n) zu Übungszwecken. Übungsaufgaben können beispielsweise sein: Die Vorbereitung und Durchführung einer Gruppenarbeit, die Vorbereitung und Durchführung einer mündlichen Präsentation, exemplarische Anfertigung von Erhebungsinstrumenten (z.B. Interviewleitfäden), schriftliche Reflexionen methodologischer und methodischer Fragestellung, exemplarische Auswertung von Daten, Aktivitäten in internetgestützten Lernplattformen etc. Für alle Studienleistungen gilt, dass schriftliche Beiträge im Gesamtumfang von höchstens 2000 Wörtern und mündliche Beiträge im Gesamtumfang von höchstens 30 Minuten verlangt werden. Für alternative Erbringungsformen gilt, dass diese den gängigen mündlichen oder schriftlichen Formen der Leistungserbringung in ihrem Umfang entsprechen müssen. |
siehe oben |
siehe oben
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Lehrende der Veranstaltung
E2: Methoden und Methodologien der Medienbildung
(Seminar o. Vorlesung)
Siehe Beschreibung bei Element 1 |
siehe oben |
siehe oben
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Die Modulprüfung wird im Rahmen eines der Elemente 1 oder 2 erbracht. In der Prüfung werden über die Veranstaltung hinausweisende Aspekte und die modulspezifischen Kompetenzen aufgegriffen. Sie kann auf einer zuvor im Rahmen einer Modulveranstaltung erbrachten Studienleistung aufbauen, wobei auch hier Bezüge zu veranstaltungsübergreifenden Aspekten hergestellt werden müssen.
Die prüfende Person informiert über die möglichen Prüfungsmodalitäten.
Mögliche Erbringungsformen sind:
Die Modulprüfung wird im Rahmen des Elemente 1 oder 2 erbracht.
Beschreibung siehe E1.
| Studiengang | Empf. Beginn 3 | Dauer | Bindung 4 |
|---|---|---|---|
| Erziehungswissenschaft / Master of Arts [FsB vom 18.03.2026, gültig ab Wintersemester 2026/27] | 1. o. 2. o. 3. | 1 oder 2 Semester | Wahlpflicht |
In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.