In diesem Seminar befassen wir uns mit öffentlichen Skandalen als medial vermittelten Kommunikationsprozessen moralischer Empörung. Im Zentrum steht die Frage, wie Skandale im Zusammenspiel digitaler Medien und Öffentlichkeiten entstehen, sich ausbreiten und zur Aushandlung moralischer und gesellschaftlicher Normvorstellungen beitragen.
Zu Beginn des Seminars werden die theoretischen Grundlagen von Skandal, Skandalisierung und kollektiver Empörung vermittelt. Darauf aufbauend werden Aspekte wie Reputation, Enthüllung und öffentliche Sichtbarkeit im digitalen Zeitalter sowie Skandalisierungsprozesse in unterschiedlichen gesellschaftlichen Feldern diskutiert. Einschlägige Phänomene wie metainvektive Kommunikation, Shitstorms oder Cancel Culture werden herangezogen, um die Dynamiken der Skandalisierung im digitalen Zeitalter zu beleuchten.
Ziel des Seminars ist es, ein vertieftes Verständnis für die Mechanismen der Skandalisierung zu entwickeln, soziale Normkonflikte zu analysieren und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Auswirkungen zu untersuchen.
Die Studien- und Prüfungsleistungen werden in der ersten Sitzung erläutert.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Di | 14-16 | 13.04.-24.07.2026 |
| Modul | Veranstaltung | Leistungen | |
|---|---|---|---|
| 30-M-Soz-M11a Mediensoziologie a Mediensoziologie a | Seminar 1 | Studienleistung
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Studieninformation |
| Seminar 2 | Studienleistung
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Studieninformation | |
| - | benotete Prüfungsleistung | Studieninformation | |
| 30-M-Soz-M11b Mediensoziologie b Mediensoziologie b | Seminar 1 | Studienleistung
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Studieninformation |
| Seminar 2 | Studienleistung
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Studieninformation | |
| - | benotete Prüfungsleistung | Studieninformation | |
| 30-MeWi-HM2 Medien und Gesellschaft Medien und Gesellschaft | Lehrveranstaltung I | benotete Prüfungsleistung
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Studieninformation |
| Lehrveranstaltung II | Studienleistung
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Studieninformation | |
| Lehrveranstaltung III | Studienleistung
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Studieninformation |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.