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Modul 30-MeWi-HM2 Medien und Gesellschaft

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Semester

Leistungspunkte und Dauer

15 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Die Lehrveranstaltungen dieses Moduls zeigen auf der einen Seite die unterschiedlichen disziplinären Zugänge zu medientheoretischen Konzeptionen und die jeweils spezifischen Sichtweisen auf den gleichen Gegenstand. Auf der anderen Seite vermittelt das Lehrangebot umfassende mediensoziologische Perspektiven. Primäres Ziel der Lehrveranstaltungen ist es, die Zusammenhänge und die Unterschiede zwischen den verschiedenen Disziplinen und theoretischen Konzepten aufzuzeigen sowie speziell mediensoziologische Theorien zu reflektieren und für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung fruchtbar zu machen. Auf diese Weise erweitern und vertiefen die Studierenden ihre Kompetenzen in einer interdisziplinär ausgerichteten Medienwissenschaft, für die im Einführungsmodul bereits die Basis gelegt wurde. Sie werden qualifiziert, die erworbenen Kenntnisse für eine eigenständige wissenschaftliche Auseinandersetzung in interdisziplinäre Zusammenhänge zu stellen.

Lehrinhalte

In diesem Modul werden einerseits medientheoretische Lehrveranstaltungen als ein genuin interdisziplinäres Feld angeboten, das sich von allgemeinen Sprach- und Kommunikationstheorien über Theorien der Massenkommunikation bis zu Mediensozialisationstheorien erstreckt. In diesem Feld haben sowohl die Soziologie, als auch die Pädagogik, die Literaturwissenschaft, die Linguistik und die Informatik wichtige Beiträge geliefert, die zum Teil miteinander verschränkt sind und zum Teil unabhängig voneinander eigenständige Fragen beantworten. Andererseits dient dieses Modul der Vertiefung der mediensoziologischen Lehrinhalte. Die Auseinandersetzung mit Fallanalysen zur Darstellung sozialer Probleme in den Medien schärft den Blick für die Bedeutung und Funktion der Massenmedien in modernen Gesellschaften. Auf dieser Grundlage sollen die Seminare verständlich machen, welche mediensoziologischen Fragen und Begründungen in die jeweilige Konzeption von Medienkommunikation Eingang gefunden haben. Darüber hinaus werden Seminare angeboten, die Fragen nach Leistungen und Funktionen der Medien innerhalb der Gesellschaft und ihren jeweiligen Operationsbedingungen behandeln. Zum einen werden ausgewählte mediensoziologische Theorien (wie die Kritische Theorie und die Systemtheorie der Medien sowie die Cultural Studies) vertieft erarbeitet. Zum anderen werden Theorien und Erforschungen der Medienwirkung, der Mediensozialisation sowie der massenmedialen Herstellung von Öffentlichkeit und öffentlichen Meinung erarbeitet. Darüber hinaus werden vor dem Hintergrund eines tiefgreifenden Medienwandels hin zur Internetkommunikation die genannten Inhalte in diese Kontexte der Entstehung und Durchsetzung neuer Medien gestellt.

Empfohlene Vorkenntnisse

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 2 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Lehrveranstaltung I Praxisstudie o. Seminar WiSe&SoSe 120h (30 + 90) 4 [Pr]
Lehrveranstaltung II Praxisstudie o. Seminar WiSe&SoSe 120h (30 + 90) 4 [SL]
Lehrveranstaltung III Seminar WiSe&SoSe 120h (30 + 90) 4 [SL]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Lehrveranstaltung II (Praxisstudie o. Seminar)

In der Form variierend wird die Studienleistung durch das Bearbeiten von Übungsaufgaben, das Lesen, das Vorbereiten kleinerer Präsentationen sowie Diskutieren und/oder Referieren von Texten.
Die übliche Bearbeitungszeit hat einen Umfang von ca. 1-2 Stunden pro Woche.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Lehrveranstaltung III (Seminar)

In der Form variierend wird die Studienleistung durch das Bearbeiten von Übungsaufgaben, das Lesen, das Vorbereiten kleinerer Präsentationen sowie Diskutieren und/oder Referieren von Texten.
Die übliche Bearbeitungszeit hat einen Umfang von ca. 1-2 Stunden pro Woche.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Lehrveranstaltung I (Praxisstudie o. Seminar)

Eine Hausarbeit umfasst 12 - 20 Seiten, eine mündliche Prüfung umfasst 20 Minuten und ein Portfolio besteht aus unterschiedlichen kleinteiligen Prüfungselementen, die den Seminarverlauf sowie den Lernerfolg repräsentieren. Das Portfolio bezeichnet eine Zusammenstellung von Dokumenten, die den Lernverlauf eines Individuums beschreiben bzw. dokumentieren. Portfolios dienen dazu, Lernerfahrungen und -erfolge zu erfassen und Lernstrategien zu planen. Mit Hilfe des Portfolios sollen die Arbeitsergebnisse eines Studierenden aus einer Veranstaltung/einem Modul dokumentiert werden. Ein Portfolio kann verschiedene Arbeiten von Exzerpten und Literaturrecherchen bis zu Lerntagebüchern oder Referaten enthalten und entspricht dem Aufwand einer Hausarbeit. Die DozentInnen entscheiden jeweils, welche Leistungen für das Portfolio zu erbringen sind, dies kann je nach didaktischem Konzept der Veranstaltung/des Moduls für alle Studierenden gleich sein, es kann aber auch individuell vereinbart werden.
Die Bewertung des Portfolios erfolgt abschließend aufgrund einer Gesamtbetrachtung der Sammlung.

Hausarbeit o. mündliche Prüfung o. Portfolio 1 90h 3
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.