Bitte beachten Sie, dass es sich bei Veranstaltung 300133 und 300134 um ein zusammenhängendes 4-stündiges Seminar handelt und notwendigerweise beide Teile besucht werden müssen.
Das, was wir Rose nennen, würde mit jedem anderen Namen ebenso süß duften… oder doch nicht?
Unsere Sinneserfahrungen scheinen natürliche, neurophysiologische Prozesse zu sein, die
unabhängig von kulturellen Kategorien und Normen ablaufen. Doch Bourdieu hat beispielsweise
gezeigt, dass es von unserer sozialen Schicht abhängt, welches Essen uns schmeckt, und in manchen
Berufen müssen Menschen sogar erst lernen, ihre Sinne richtig zu gebrauchen und durch soziale
Unterweisung eine ausgefeilte Fähigkeit zum Riechen, Hören oder Sehen zu entwickeln. In diesem
Kurs werden wir uns näher ansehen, wie unsere Sinne dazu beitragen, soziale Beziehungen zu
konstituieren, soziale Grenzen zu ziehen und wie sie selbst durch soziokulturelle Prozesse geformt
werden.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Di | 12-14 | S1-105 | 13.04.-24.07.2026 |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.