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261015 Modelle in den Naturwissenschaften und der Medizin (GradS) (WiSe 2013/2014)

Inhalt, Kommentar

Ob bei der Frage nach dem Klima- oder dem Wirtschaftswandel, der physikalischen Beschreibung des Universums oder der Erforschung von Krankheiten und Epidemien: Modelle sind sowohl in den Wissenschaften, als auch in der öffentlichen Diskussion wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Probleme allgegenwärtig. So allgegenwärtig Modelle sind, so vielgestaltig sind sie auch und es fragt sich daher, ob es überhaupt philosophisch nennenswerte Gemeinsamkeiten gibt.
Auf die Frage nach den generellen Merkmalen von Modellen wird in aktuellen wissenschaftstheoretischen Untersuchungen meist mit der Beschreibung ihrer Funktionen in der Generierung wissenschaftlichen Wissens geantwortet. Aus einer solchen funktionalen Perspektive sind Modelle als eine Gruppe heterogener Entitäten zu verstehen, die sich hinsichtlich ihres ontologischen Status unterscheiden können (Modellorganismen unterscheiden sich z.B. wesentlich von mathematischen oder materiellen Modellen), aber vergleichbare Rollen im Wissensprozess, z.B. bei der Beschreibung oder Erklärung von Phänomenen, einnehmen.
Das Seminar wird sich der Frage widmen, ob und wenn ja, inwiefern Modellen eine besondere Rolle in wissenschaftlichen Prozessen zuzuschreiben ist. In diesem Zusammenhang werden wir versuchen, Modelle von anderen epistemischen Kategorien wie z.B. von Theorien, Experimenten oder Konzepten, abzugrenzen und ihre Funktionen zu bestimmen. Neben der Lektüre wissenschaftsphilosophischer Texte, sind (kleine) empirische Fallstudien geplant, in denen sich Studenten mit konkreten Modellfällen in den Naturwissenschaften und der Medizin befassen.
Literatur wird zu Veranstaltungsbeginn bekanntgegeben. Zur Einführung sind geeignet:

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Hinweis zur Fachzuordnung Master
Diese Veranstaltung kann als Graduierten-Seminar im Rahmen des fachwissenschaftlichen Masterstudiengangs Philosophie angerechnet werden
Teilnehmerbegrenzung:
An diesem Seminar können insgesamt maximal 10 Bachelor- und Master of Education-Studierende teilnehmen. Für alle Studierenden, die regulär im fachw. Master Philosophie eingeschrieben sind, gilt keine Teilnehmerbegrenzung.
Diese Veranstaltung ist konzipiert für Masterstudierende im Fach Philosophie. Bachelor-Studierende der Philosophie oder andere Studierende können nur teilnehmen, wenn sie das Anmeldeverfahren durchlaufen und eine Zusage des Dozierenden bekommen haben. Zur Anmeldung senden Sie der Veranstalterin/dem Veranstalter eine E-Mail mit Angabe Ihres Namens, des Fachsemesters in dem Sie sein werden und mit einer Begründung, warum Sie an diesem Seminar teilnehmen wollen. Sie erhalten rechtzeitig Bescheid, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen dürfen.

Literaturangaben

Frigg, Roman/Hartmann, Stephan (2006): Scientific Models, in: Sahotra, Sarkar et al. (Ed.): The Philosophy of Science. An Encyclopedia, 2, New York/London, 740-748.
Bailer-Jones, Daniela (2009): Scientific Models in Philosophy of Science, Pittsburgh.

Lehrende

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Klausuren

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
26-HM_TP1_WP Hauptmodul TP1: Wissenschaftsphilosophie Seminar 1 Studienleistung
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Seminar 2 Studienleistung
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26-M-TP_GR Grundlagenmodul Theoretische Philosophie Seminar 1 Studienleistung
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Seminar 2 Studienleistung
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veranstaltungsübergreifend benotete Prüfungsleistung Studieninformation
26-M-TP_VE Vertiefungsmodul Theoretische Philosophie Seminar 1 Studienleistung
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Seminar 2 Studienleistung
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veranstaltungsübergreifend benotete Prüfungsleistung Studieninformation
26-M-TP_VO Vortragsmodul Theoretische Philosophie Präsentationswerkstatt benotete Prüfungsleistung
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Seminar 1 Studienleistung
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Seminar 2 Studienleistung
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26-VT_WP Vertiefung Wissenschaftsphilosophie Seminar 1 Studienleistung
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Seminar 2 Studienleistung
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
History, Philosophy and Sociology of Science / Master (Einschreibung bis SoSe 2014) Hauptmodul 2 Wahlpflicht 2 zusätzlich 4 LP für eine benotete Einzelleistung, 2 LP für eine unbenotete Einzelleistung  
Philosophie / Bachelor (Einschreibung bis SoSe 2011) Kern- und Nebenfach N6 HM TP WT Wahlpflicht 3. 4. 5. 6. 2 unbenotet  
Philosophie / Master (Einschreibung bis SoSe 2012) WM THEO    
Philosophie (Gym/Ge als zweites U-Fach) / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2014) N6 HM TP WT Wahlpflicht 1. 2. 2 unbenotet  
Philosophie (Gym/Ge fortgesetzt) / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2014) N6 HM TP WT    
Konkretisierung der Anforderungen

Im Masterstudiengang erfolgt der Erwerb von Leistungspunkten ausschließlich auf Modulebene.

Voraussetzung für die Vergabe von 2 Leistungspunkten (Bachelor Einschreibung bis SoSe 11 und Master of Education) ist die regelmäßige und aktive Teilnahme sowie das Erbringen des schriftlichen oder mündlichen Beitrags im Umfang von maximal 1200 Wörtern für das Modulportfolio, auf dem die unbenotete Moduleinzelleistung beruht. Die Anforderungen für den Modulportfolio-Beitrag werden zu Veranstaltungsbeginn bekannt gegeben. Als Modulabschluss kann eine Hausarbeit geschrieben werden. Achtung: Beachten Sie die Regelungen zur Anmeldung!

Lernraum
TeilnehmerInnen
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Sonstiges