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Modul 26-HM_TP1_WP Hauptmodul TP1: Wissenschaftsphilosophie

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Semester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Dieses Hauptmodul ist dem Bereich der Theoretischen Philosophie zugeordnet. Aufbauend auf den im Grundkurs Theoretische Philosophie vermittelten Überblick über verschiedene Themen der Theoretischen Philosophie vertiefen die Studierenden in diesem Hauptmodul die Kenntnisse im Teilbereich "Wissenschaftsphilosophie". In diesem Hauptmodul geht es also um philosophiehistorische und systematische Kenntnisse im genannten Teilbereich, vor allem jedoch um die Aneignung analytischer Fähigkeiten in der Diskussion spezifischer philosophischer Probleme dieses Themengebietes und um die sorgfältige Interpretation von Texten und Argumenten. Die Studierenden sollen mit den Problemen und Antwortmöglichkeiten in diesem Teilgebiet der Theoretischen Philosophie vertraut sein und eine begründete eigene Meinung zu den in den Seminaren behandelten Sachfragen entwickeln. Den Erwerb dieser Kompetenzen weisen die Studierenden nach, indem sie entweder ein ausgewähltes Thema in einer Hausarbeit vertiefen oder in einer Klausur oder mündlichen Prüfung ihr Wissen und Verständnis von den in den Seminaren behandelten Sachfragen zeigen. Durch die Diversität der Modulprüfungen können im gesamten Studienverlauf die einzelnen Kompetenzen geprüft werden.

Lehrinhalte

Wissenschaftsphilosophie oder Wissenschaftstheorie ist auf die Analyse der Vorgehensweise, des Lehrgebäudes oder der Praxis der empirischen Wissenschaften gerichtet. Sie befasst sich mit der Untersuchung von wissenschaftlichen Inhalten und deren Erfahrungsgrundlage, ebenso wie mit den zugehörigen Beobachtungs- und Experimentierverfahren. Im Vordergrund stehen dabei die systematische Reflexion der wissenschaftlichen Methode, der begrifflichen Strukturen wissenschaftlicher Theorien und der breiteren Konsequenzen wissenschaftlicher Lehrinhalte. Insbesondere richtet sich Wissenschaftsphilosophie also etwa auf Theorienstrukturen und Theorienwandel, Erklärungsansprüche und Beurteilungs-kriterien, oder auf die Identifikation von Folgen wissenschaftlicher Theorien für das Bild von Mensch und Welt.
In diesem Modul wählen die Studierenden aus dem in der Lehrplanung festgelegten Angebot zwei Seminare aus (wenn zwei Seminare als Einheit angeboten werden, können sie nur gemeinsam studiert werden). Aufbauend auf den Grundkurs Theoretische Philosophie erarbeiten die Studierenden Kenntnisse im Teilbereich der "Wissenschaftsphilosophie" und zwar in historischer und in systematischer Perspektive. Dies kann anhand von Überblicksveranstaltungen geschehen oder in vertiefenden Seminaren zu konkreten Sachfragen.

Empfohlene Vorkenntnisse

Im BA-Studiengang: Abschluss der beiden Grundmodule.
Für ein erfolgreiches Studium des Fachs Philosophie sind Englischkenntnisse erforderlich, da in einigen Seminaren der Hauptmodule englischsprachige Texte gelesen werden. Seminare, in denen ausschließlich Englisch gesprochen wird, sind im ekVV durch einen entsprechenden Hinweis gekennzeichnet.

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 2 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Seminar 1

Zur Auswahl stehen alle Seminare, die im ekVV dem Modul "Wissenschaftsphilosophie" zugeordnet sind.

Seminar Siehe Lehrplanung 90h (30 + 60) 3 [SL]
Seminar 2

Zur Auswahl stehen alle Seminare, die im ekVV dem Modul "Wissenschaftsphilosophie" zugeordnet sind.

Seminar Siehe Lehrplanung 90h (30 + 60) 3 [SL]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Seminar 1 (Seminar)

Als Studienleistung im Fach Philosophie kommen in Frage: Referate, Bearbeitungen von Übungsaufgaben, Sitzungs- oder Diskussionsprotokolle sowie kurze Essays. Übungsaufgaben können beispielsweise sein: Das Anfertigen einer Literaturliste oder eines Thesenpapiers, eine Argumentrekonstruktion, die Zusammenfassung eines Textes uwm. Für alle Beiträge gilt: Insgesamt dürfen von jedem Studierenden in einer Veranstaltung schriftliche Beiträge im Umfang von höchstens 1200 Wörtern oder mündliche Beiträge in einem Umfang von höchstens 10-20 Minuten verlangt werden.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Seminar 2 (Seminar)

Siehe Studienleistung bei Seminar 1.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Veranstaltungsübergreifend

Der geforderte Umfang beträgt: Bei Hausarbeiten ca. 4000 Wörter, bei Klausuren 90 Minuten und bei mündlichen Prüfungen 30 Minuten.
Wie viele Hauptmodule je nach Studiengang und Profil mit einer schriftlichen bzw. mündlichen Modulprüfung abzuschließen sind, ist den entsprechenden FsB zu entnehmen.

Hausarbeit o. Klausur o. mündliche Prüfung 1 120h 4
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.