Spätestens seit der Durchsetzung des Globalisierungsbegriffs in den 1990er Jahren, klingt die Forderung, die Soziologie müsse einen auf Nationalstaaten begrenzten Blick überwinden, ganz selbstverständlich. Damit ist aber noch nicht geklärt, wie eine solche Forderung theoretisch einzuholen ist. Im Zentrum dieser Veranstaltung steht das Konzept der Weltgesellschaft, wie es insbesondere von Niklas Luhmann entwickelt wurde. Der Kurs vertieft dies unter theoretischen wie auch empirischen Gesichtspunkten. Kontrastierend werden dabei auch alternative Globalkonzeptionen betrachtet. Zu diesen Angeboten sind zu rechnen: das Konzept der multiplen Moderne, die Weltsystemtheorie, die Weltkulturthese, die Globalisierungstheorien (wie bei Giddens und Robertson) sowie die kosmopolitische Soziologie (Beck).
Heintz, B. , Münch, R., & Tyrell, H. (Hrsg.) (2005): Weltgesellschaft. Theoretische Zugänge und empirische Problemlagen. Sonderheft der Zeitschrift für Soziologie. Stuttgart: Lucius & Lucius.
Wobbe, T. (2000): Weltgesellschaft. Bielefeld: transkript.
Weitere Literatur wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
|---|
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sozialwissenschaften GymGe als zweites Unterrichtsfach / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | Fachmodul (FM) Theo | 4 | (bei Einzelleistung 2 LP zusätzlich) |