Die Strukturale Medienbildung ist eine noch recht junge medienpädagogische Forschungsrichtung, welche auf Basis der strukturalen Bildungstheorie von Winfried Marotzki (1990)Bildungsprozesse und -potentiale im Kontext medialer Architekturen untersucht. Begründet wurde der Ansatz von Marotzki und Jörissen (2009) und versteht sich im Rahmen der Medienpädagogik als ergänzender Entwurf zu Konzepten von z.B. Medienkompetenz. Das Seminar thematisiert primär anhand von Literatur und Vorträgen die Entstehung des Forschungsansatzes und den anhaltenden Diskurs und setzt explizit keine spezifischen Vorkenntnisse voraus.
In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/erziehungswissenschaft/studium-und-lehre/einrichtungen/bie/faq-stundenplan/
Grundbegriffe Medienpädagogik (aus der einführenden Vorlesung)
Jörissen, B., & Marotzki, W. (2009). Medienbildung - Eine Einführung: Theorie - Methoden - Analysen (1. Aufla-ge). Stuttgart: UTB.
Verständig, D., Holze, J., & Biermann, R. (2015). Von der Bildung zur Medienbildung (Medienbildung und Gesell-schaft) (1. Auflage Bd. 31). Wiesbaden: Springer Fachmedien. doi:10.1007/978-3-658-10007-0
Weiterführende Literatur
Holze, J. (2017). Digitales Wissen: bildungsrelevante Relationen zwischen Strukturen digitaler Medien und Kon-zepten von Wissen. Dissertation zur Erlangung des Dr. phil. Magdeburg: Otto-von-Guericke-Universität. doi: 10.25673/4666
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The binding module descriptions contain further information, including specifications on the "types of assignments" students need to complete. In cases where a module description mentions more than one kind of assignment, the respective member of the teaching staff will decide which task(s) they assign the students.