In dieser Veranstaltung werden wir uns mit Merkmalen von Fach- und Berufssprachen auseinandersetzen und die sprachlichen Anforderungen, denen Berufsschüler*innen (insbesondere Schüler*innen mit Deutsch als Zweitsprache) in der Schule (z.B. im Fach- oder berufsvorbereitendem Unterricht) und in beruflichen Kontexten (z.B. in betrieblichen Praktika) begegnen, analysieren. Wir werden uns Datenbeispiele sowie Unterrichtsmaterial aus unterschiedlichen beruflichen Richtungen anschauen und sie hinsichtlich der sprachlichen Merkmale untersuchen.
Aufbauend darauf soll es um didaktisch-methodische Verfahren eines sprachbildenden und registersensiblen Fachunterrichts gehen. Dabei wird Mehrsprachigkeit als Ressource behandelt. Zentrale sprachliche Charakteristika schulischer Genres auf Text-, Satz- und Wortebene werden gemeinsam erarbeitet und deren Funktion für das schulische Lernen im Übergang von konzeptionell mündlichen zu konzeptionell schriftlichen Formen des Sprachgebrauchs analysiert. Weitere Themen sind z.B. die sprachlichen Anforderungen von Aufgabenstellungen, die Planung von sprachbildendem Fachunterricht und sprachförderlicher Gestaltung von Unterrichtsinteraktion im Sinne des Scaffolding.
Die Veranstaltung ist als Hybrid-Veranstaltung geplant. Die Sitzungen werden im Wechsel in Präsenz in der Uni (synchron) und im LernraumPlus (asynchron) stattfinden. Die genauen Termine der Präsenzsitzungen entnehmen Sie den Veranstaltungsinformationen. Genaue Informationen werde ich Ihnen darüber hinaus in der ersten Seminarsitzung geben.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.