Das Seminar stellt eine Einführung und Orientierung in erziehungswissenschaftliche Fragestellungen im internationalen Kontext dar. Ausgewählte Themen aus der Allgemeinen und Komparativen (d.h. vergleichenden) Erziehungswissenschaft werden aus nationaler und internationaler Perspektive, Länder vergleichend und in Bezug auf ihre Einflüsse auf die (inter-)nationalen Wissenschaftssysteme behandelt. Dabei werden die zugrunde liegenden Begriffe wie Europäisierung, Internationalisierung und Globalisierung vor dem Hintergrund ihres wissenschafts- und gesellschaftstheoretischen Diskurskontextes geklärt und systematisiert. Einen inhaltlichen Bestandteil bildet dabei die kritisch-reflexive Betrachtung der Internationalisierung des tertiären Bildungsbereichs, welche gegenwärtig vor der Folie des Bologna-Prozesses für das Selbstverständnis und die Entwicklung der Disziplin Erziehungswissenschaft zum europaweiten Diskussionsgegenstand avanciert ist.
Das Seminar ist bilingual (deutsch/englisch) konzipiert. Es richtet sich an Studierende im Masterstudiengang Erziehungswissenschaft. Eine regelmäßige aktive Teilnahme sowie das Interesse an der Thematik wird erwartet. Für die Vergabe von Leistungspunkten wird die Bereitschaft vorausgesetzt, die englischsprachigen Texte sprachlich und inhaltlich vorzubereiten sowie an den einzelnen Seminarsitzungen aktiv in Form von Diskussionen, Gruppenaufgaben, Übungen, etc. teilzunehmen.
Die Seminarliteratur wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
Die aktive Teilnahme/Studienleistung im Masterstudiengang wird u.a. durch eine regelmäßige Mitarbeit an den größeren Gruppenarbeiten im Seminar erworben - nähere Informationen werden in der ersten Sitzung bekanntgegeben.