Globale Krisen, wie wir sie derzeit in vielen Bereichen erleben, können zu tiefgreifender gesellschaftlicher und sozialer Unsicherheit führen. Sie dienen aber auch regelmäßig als Motor für die Entwicklung von Utopien, die positive Gegenentwürfe für ein besseres (Zusammen-)Leben beinhalten. Auf diese Weise inspirieren sie konkrete politische Debatten, technologischen Fortschritt und soziale Bewegungen. Anregungen zum utopischen Denken finden sich insbesondere in künstlerischen und ästhetisch-bildenden Praxen: Sie geben Imaginationen Gestalt und wirken idealerweise in die als defizitär empfundene Realität hinein.
In der Ringvorlesung werden theoretische und praktische Konzepte zu Utopien anhand exemplarisch ausgewählter künstlerischer, pädagogischer und vermittelnder Positionen diskutiert. Vorträge internationaler Dozent*innen im digitalen Format wechseln sich dabei ab mit Seminarsitzungen vor Ort in der Universität Bielefeld, in denen die Inhalte der Vorträge vor- und nachbereitet und mit Blick auf ihre Relevanz für die Ästhetische Bildung diskutiert werden.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Di | 16-18 | ONLINE | 12.10.2026-05.02.2027 |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.