Vorstellungen vom Kind sind vielfältig. Kinder erscheinen als unschuldig, als vulnerabel, als neugierig, als verspielt. Bereits diese grob skizzierten Vorstellungen vom Kind deuten an, dass sich kaum universell noch final bestimmen lässt, was Kinder sind und wie Kinder verstanden werden können. Vorstellungen von Kindern oder auch von Kindheit variieren vielmehr. Sie sind eingelassen in historisch-kulturelle Annahmen vom Menschen und dessen Sein, und sie lassen sich nicht ohne Berücksichtigung des gesellschaftshistorischen Kontexts ihres Aufkommens begreifen. Ausgehend vom Ansatz der historisch-pädagogischen Anthropologie und deren Fokus auf die historisch-kulturellen Verfasstheiten des Menschen wird das Seminar dieser Historizität und Kulturalität anthropologischer Vorstellungen vom Kind nachgehen und wird daran anknüpfend die pädagogische Relevanz einer solchen Reflexion anthropologischer Annahmen thematisieren. Es wird dabei auf den europäischen Diskurs seit der Moderne Bezug genommen.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
|---|
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erziehungswissenschaft GymGe / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | MG.2.2.4 | 2 | aktive Teilnahme El(u) | |||
| Frauenstudien | (Einschreibung bis SoSe 2015) |