"Der Wert der höheren Schulbildung liegt nicht in dem Erlernen von vielen Tatsachen, sondern in der Übung im Denken, die man durch Lehrbücher nie erlernen kann." - Einstein
Theorien und Fakten, die Sie im Laufe Ihres Studiums lernen, erscheinen oft unzweckmäßig für die spätere Arbeit als Lehrer*in. In diesem Seminar gehen wir der Frage nach, wie Gelerntes für die individuelle Berufspraxis anwendbar wird. Dazu nutzen wir das Bielefelder Portfolio Praxisstudien, das alle angehenden Lehrer*innen laut LABG führen müssen, als Reflexionsinstrument.
Zunächst beschäftigen wir uns mit den Begriffen:
1. Lernen: Was ist lernen? (Wie) Kann ich als Lehrer*in lernen lehren?
2. Reflexion: Wie unterstützt theoriegeleitete Reflexion meinen Lernprozess?
Anschließend sind Sie aufgefordert, ausgewählte Praxisbeispiele theoriegeleitet zu reflektieren und begründete Schlussfolgerungen zu ziehen. Diese Übung soll Sie darin unterstützen bildungswissenschaftliche Grundlagen praktisch werden zu lassen.
Bereitschaft zur reflexiven Arbeit mit dem Bielefelder Portfolio Praxisstudien (siehe Link)
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
|---|
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Unterrichtsfach Pädagogik / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | MU.6.2 | 3/6 | aktive Teilnahme EL (b) |
In diesem Seminar ist die Modulprüfung nur in Form einer mündlichen Gruppenprüfung (eine Art Kolloquium) möglich. Eine Studienleistung wird in Form einer schriftlichen theoriegeleiteten Reflexion mit ca. 1200 Wörtern erbracht.