Die Lehrveranstaltung untersucht zentrale Debatten und Kontroversen in der Forschung zu politischer Sozialisation. Ausgehend von klassischen und aktuellen Beiträgen aus unterschiedlichen Bezugsdisziplinen (etwa Erziehungswissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft) werden Bedingungen, Prozesse und Wirkungen politischer Sozialisation analysiert und kritisch reflektiert.
Studierende erarbeiten, wie Biografie, Kontexte des Aufwachsens (Familie, Schule, Peers, Medien) sowie historische Konstellationen in der Herausbildung politischer Orientierungen zusammenwirken. Empirische Studien werden diskutiert, um Kontroversen über die Determinierung, Pluralität und den Wandel in Politisierungsprozessen einzuordnen. Schwerpunkt des Seminars stellt die Jugendphase dar.
Die LV fördert die Fähigkeit, Forschungsergebnisse kritisch zu bewerten, methodische Zugänge zu vergleichen und politische Sozialisation in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten zu analysieren. Der Fokus liegt auf der Verbindung von theoretischem Verständnis, empirischer Analyse und der Entwicklung eigenständiger Forschungsfragen.
Master of Arts: Voraussetzung ist die Einschreibung im Master of Arts Erziehungswissenschaft im SoSe 2026
M.Ed. UFP: Voraussetzung ist die Einschreibung im Master of Education Unterrichtsfach Pädagogik im SoSe 2026
| Frequency | Weekday | Time | Format / Place | Period | |
|---|---|---|---|---|---|
| weekly | Mo | 14-16 | S1-500 | 16.04.-23.07.2026 |
The binding module descriptions contain further information, including specifications on the "types of assignments" students need to complete. In cases where a module description mentions more than one kind of assignment, the respective member of the teaching staff will decide which task(s) they assign the students.
Der Seminarbetrieb erfolg im Dialog. Die Studierenden können Studienleistungen als aktive Beiträge (Moderation einer Sitzung) erbringen.