In diesem Seminar widmen wir uns der Identifikation ‚besonderer Kinder‘ (gemeint sind lernschwache Kinder) aus bildungshistorischer Perspektive. Denn während andere Benachteiligungsformen bzw. Devianzen – z.B. Taubheit, Blindheit etc. – (historische gesprochen) vergleichsweise eindeutig identifiziert werden können, handelt es sich beim Phänomen des leistungsschwachen Schülers um ein vergleichsweise kontingentes und voraussetzungsvolles Konstrukt; schließlich könnten Grenzen und Grenzwerte auch an anderer Stelle gezogen werden. Dieses Seminar versucht die Geschichte des schwachen Lerners sowie seiner Identifikation nachzuzeichnen und fokussiert daher auf den Zeitraum von ca. 1850 bis in die Gegenwart.
In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/erziehungswissenschaft/studium-und-lehre/studiendekanat/studienorganisation/platzvergabe/
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Mo | 12-14 | 13.04.-20.07.2026 |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.