Ein Friseurbesuch, eine gemeinsame Eisenbahnfahrt, ein Gerichtstermin – Interaktionen gibt es in großer Verschiedenartigkeit. Darin liegt die Gefahr, dass man nicht recht weiß, was die Forschung über den einen Typus zu den Einsichten über den anderen beitragen könnte: Kann man an einem Friseurbesuch etwas über die Soziologie der Eisenbahnfahrt lernen? Auf dieses Problem beziehen sich eine Reihe von stärker verallgemeinerten Begriffen für Interaktionstypen, die jeweils mehrere Untertypen zusammenfassen. Unter dem Oberbegriff einer “Interaktion zwischen Spezialisten und Laien“ lassen sich beispielsweise Arztbesuche ebenso gut fassen wie Friseurbesuche oder Schulstunden. Die erste der beiden Lehrveranstaltungen, die getrennt zu besuchen nicht sinnvoll ist (!), soll in die theoretischen Grundlagen für Interaktionstypologien einführen, in der zweiten geht es darum, sie mittels eigener Beobachtung an konkreten Beispielen zu erproben.
Einführende Literatur:
Spaß am Spiel, in: Erving Goffman, Interaktion, München 1973.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Mi | 16-18 | U2-228 | 13.04.-24.07.2026
nicht am: 08.07.26 |
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| einmalig | Mi | 16-18 | U2-200 | 08.07.2026 |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.