Lernhandlungen haben einen entscheidenden Einfluss auf die Kompetenzförderung bei Schülerinnen und Schülern. Sie sind geschlossene und abgrenzbare, zeitlich und logisch strukturierbare Bereiche im Verlauf der Lerntätigkeit, die ein konkretes Lernziel realisieren und durch bestimmte Lernmotive angetrieben werden. Die Lernhandlung zeichnet sich dabei durch die Merkmale des handlungsorientierten Lernens aus. Welche Lernhandlungen in einer konkreten Situation ausgeführt werden müssen, hängt vor allem davon ab, welche Lernergebnisse angestrebt werden und welche Handlungen in welcher Qualität und Intensität der Schüler selbst am Lerngegenstand ausführt. In der Handlung entstehen dann Lernziele und Lernmotive. Motivationale Tendenzen sowie die aktuelle Motivation wirken dabei über den gesamten Prozess der Lernhandlung und beeinflussen dessen Qualität und Resultate. Arbeitsmaterialien sollen Schülerinnen und Schüler nicht nur dabei unterstützen, sich handelnd Wissen, Fertigkeiten, Fähigkeiten und Prozessverständnisse anzueignen, sondern genau jene notwendigen Lernhandlungen zu motivieren.
In dem Seminar sollen geeignete Arbeitsmaterialien zu unterschiedlichen mathematischen Inhalten zu den oben genannten Kriterien selber konzipiert und erstellt werden. Die didaktische Theorie wird dabei grundsätzlich so weit eingebracht, wie sie für das Verständnis konkreter Lernhandlungen erforderlich ist.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Didaktische Studien Mathematik | Wahlpflicht | 3 | aktive Teilnahme GS und HS |