Der Begriff und das Konzept der zielgerichteten Gewalt bezeichnet Angriffe Einzelner auf einen bestimmten ausgewählten Personenkreis. Wesentliches Merkmal hierbei ist, dass diese Gewalttaten im Vorfeld einer (zumindest teilweisen) Planungsphase unterliegen und ebenso durch sozialstrukturelle Faktoren ausgelöst wie mitbestimmt werden (können). Am Beispiel von Amoktaten führt das Seminar grundlegend in den Kontext spezifischer Formen zielgerichteter Gewalt in der Moderne ein. Ausgehend von einer Einführung in den Begriff und das Konzept der zielgerichteten Gewalt, folgt eine historische Betrachtung des Phänomen „Amok“. Im Anschluss werden die bis dato gängigen Subformen des „klassischen“ Amoklaufs, des Amoklaufs am Arbeitsplatz (workplace violence) und des Amoklaufs an Schulen (school shootings) näher betrachtet. Neben einer Beschreibung der jeweiligen Ausprägungen und einer Auseinandersetzung mit möglichen Erklärungskonzepten wird hierbei (in Teilen) auch auf Möglichkeiten der Prävention eingegangen.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Sozialwissenschaften GymGe als zweites Unterrichtsfach / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | Fachmodul (FM) Theo | Wahl | 4 | (bei Einzelleistung 2 LP zusätzlich) |