Die vorliegende Veranstaltung wirft einen dezidierten Blick auf die Gesundheitsförderung im Setting Hochschule und damit einhergehend auf die Gesundheit von Studierenden. Sie interessiert sich für Problemlagen, Herausforderungen und Angebote, die für das Setting Hochschule und die heterogene Zielgruppe der Studierenden spezifiziert werden können. Die Umsetzung von Gesundheitsförderung an Hochschulen kann dabei auf anerkannte Strategien und Konzepte wie zurückgreifen: Dazu zählen beispielsweise ein international anerkannter programmatischer Bezugsrahmen (Okanagan Charta), national abgestimmte Gütekriterien (Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen AGH) oder der Public Health Action Cycle als qualitätssicherndes Merkmal.
Die Umsetzung von Gesundheitsförderung an der Universität Bielefeld folgt dem Ansatz des Gesundheitsmanagements mit dem Ziel, Universitätsangehörige mit Gesundheits-, Beratungs- und Präventionsangeboten aktiv zu unterstützen. Neben dem betrieblichen Gesundheits- und Eingliederungsmanagements ist das studentische Gesundheitsmanagement (SGM) eine weitere Säule des Bielefelder Angebots. Das Projekt „Campus in Balance“ folgt der Zielsetzung des SGMs, die am Campus vorhandene Angebotsstruktur zur Gesundheitsförderung von Studierenden in einem partizipativen Ansatz systematisch zu bündeln und regelmäßig zu evaluieren, um u.a. die öffentliche Sichtbarkeit und Inanspruchnahme zu erhöhen und nicht adressierte Bedarfe und Barrieren zu identifizieren.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Fakultät für Erziehungswissenschaft statt, um das Thema Gesundheit multiperspektivisch zu beleuchten.
Habermann-Horstmeier, L., Lippke, S. (2021). Grundlagen, Strategien und Ansätze der Gesundheitsförderung. In M. Tiemann, M. Mohokum (Hrsg.); Prävention und Gesundheitsförderung (S. 65-75). Berlin, Heidelberg: Springer.
Leppin, A. (2018). Konzepte und Strategien der Prävention. In K. Hurrelmann, M. Richter, T. Klotz, S. Stock (Hrsg.). Referenzwerk Prävention und Gesundheitsförderung: Grundlagen, Konzepte und Umsetzungsstrategien (S. 47-56). Bern: Hogrefe.
Lange-Vester, A. (2022). Jugend und Studium. In H.H. Krüger, C. Grunert, K. Ludwig (Eds.); Handbuch Kindheits- und Jugendforschung (S.845-874). Wiesbaden: Springer VS.
Gusy, B., Lohmann, K., & Wörfel, F. (2015). Gesundheitsmanagement für Studierende – eine Herausforderung für Hochschulen. In B. Badura, A. Ducki, H. Schröder, J. Klose, M. Meyer (Hrsg.); Fehlzeiten-Report 2015 (S. 249-258). Berlin, Heidelberg: Springer.
Hungerland, E., Sonntag, U., Polenz, W. Cusumano, V., Gläser, K., Hildebrand, C., Tesche, A., Hartmann, T. (2022). Impulse zur Stärkung der Gesundheitsförderung an Hochschulen. Prävention und Gesundheitsförderung, 17, 370-378.
| Frequency | Weekday | Time | Format / Place | Period |
|---|
| Module | Course | Requirements | |
|---|---|---|---|
| 40-M19_a Project seminar Praxisprojekte | BHC53 Praxisprojekt Gesundheitsförderung und -beratung | Ungraded examination
Ungraded examination |
Student information |
The binding module descriptions contain further information, including specifications on the "types of assignments" students need to complete. In cases where a module description mentions more than one kind of assignment, the respective member of the teaching staff will decide which task(s) they assign the students.
Die Prüfungsleistung in den Gesundheitswissenschaften erfolgt in Form eines unbenoteten 20-seitigen Forschungstagebuchs. Dafür werden Reflexionsfragen bereitgestellt, die wöchentlich erarbeitet werden sollen. Abgabe der Prüfungsleistung ist am 01.03.2023.
Die Studienleistung baut auf Inhalten auf, welche im Zuge einer Gruppenarbeit erstellt wurden (vgl. § 10 Abs. 6 prüfungsrechtliche Rahmenrichtlinien der Uni Bielefeld). Durch entsprechende Einteilung der Studierenden in Gruppen und individuelle Vergabe der Aufgabenstellungen stellt der*die Prüfer*in sicher, dass der als Studienleistung zu bewertende Beitrag der*des Einzelnen bewertbar ist und die in den Regelungen zum Curriculum geregelten Anforderungen erfüllt. Die Studienleistung eines Studierenden in der Gruppe muss auf Grund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder anderen objektiven Kriterien, die eine eindeutige Abgrenzung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und erkennbar sein.