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220084 Demokratische Transformationsprozesse bis 1848: Deutschland und Schweiz im Vergleich (K) (WiSe 2013/2014)

Inhalt, Kommentar

Dieser Kurs für Masterstudierende bildet zusammen mit dem Seminar über vormoderne Demokratien ein Modul. Studierende, die eine schriftliche Seminararbeit schreiben möchten, sollen Seminar und Kurs zusammen belegen. Während das Seminar die vormodernen Demokratien vergleichend in den Blick nimmt, ist der Kurs der Transformationsgeschichte hin zur modernen Demokratie im 19. Jahrhundert gewidmet, die an zwei unterschiedlichen Entwicklungswegen vergleichend diskutiert werden soll. Nimmt man das allgemeine Wahlrecht der Männer ohne Zensus zum Maßstab, hat Deutschland den Durchbruch zur Demokratie spät, das heißt mit der Weimarer Verfassung zu Beginn des 20. Jahrhunderts vollzogen. Die Schweiz unternahm diesen Schritt dagegen sehr früh, nämlich nach dem revolutionären Bürgerkrieg von 1848. Aufgrund von zwei bzw. drei einschlägigen Texten, die diese unterschiedliche Entwicklung aus schweizerischer (Andreas Suter) bzw. deutscher Sicht (Hans-Ulrich Wehler, Thomas Nipperday) zu erklären versuchen, sollen die Rahmenbedingungen diskutiert werden, welche erstens den demokratischen Transformationsprozess beförderten oder hinderten und welche zweitens im Fall der Schweiz dafür sorgten, dass der demokratische Transformationsprozess nicht zum Ergebnis der repräsentativen Demokratie, sondern zum Ergebnis der halbdirekten Demokratie geführt hat.

Literaturangaben

Zu Beginn der Veranstaltung wird ein Reader mit den Texten abgegeben. Nachstehende Hinweise sind für Studierende gedacht, die sich schon vorher einlesen wollen:

- Thomas Nipperday, Deutsche Geschichte, 1800-1866, München 1998.
- Andreas Suter, Die Genese der direkten Demokratie. Aktuelle Debatten und

 wissenschaftliche Ergebnisse (2 Teile), in: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte 2012
 (62), S. 456-473 (Teil 1); ebda., 2013 (63), o.S. (Teil 2) (erscheint dieser Tage).

- Hans-Ulrich Wehler, Gesellschaftsgeschichte 1815-1845-49, Bd. 2, München 1987.

Lehrende

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
22-M-4.2 Mastermodul Vormoderne
4.2.3
Historische Kontextualisierung Studienleistung
Studieninformation
Kolloquium Studieninformation
22-M-4.4.2 Profilmodul "Geschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit"
4.4.2.1
Historische Kontextualisierung Studienleistung
Studieninformation
22-M-4.4.9 Profilmodul "Historische Politikforschung"
4.4.9.2
Historische Kontextualisierung Studienleistung
Studieninformation
22-M-4.5 Forschungsmodul
4.5.3
Historische Kontextualisierung Studieninformation

Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Geschichtswissenschaft / Master (Einschreibung bis SoSe 2012) 4.2.2   1.5  
Politische Kommunikation / Master (Einschreibung bis SoSe 2013) 3.3    
Konkretisierung der Anforderungen
Keine Konkretisierungen vorhanden
Lernraum
Teilnehmer*innen
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Sonstiges