„Tote leben anderswo“
Mit Kindern im Religionsunterricht über Trauer, Tod und Hoffnung sprechen.
Wenn Sie mit Kindern im Religionsunterricht über den Tod nachdenken und Ihnen u.a. mithilfe eines geeigneten Methodenkonzepts „Denk- und Sprechwerkzeuge“ zur Verfügung stellen, werden Sie die unterschiedlichen Todesvorstellungen der Kinder wahrscheinlich überraschen und vielleicht sogar be-rühren. Ihr Religionsunterricht kann dabei zu einem Ort werden, an dem Kinder sich über ihre Ängste, Fragen und Hoffnungen austauschen. Ganz allmählich können sie ihre eigenen Vorstellungen mit the-ologischen Hoffnungsbildern vernetzen, um ggf. Perspektiven für sich selbst, die Lebenden, Trauern-den und Toten zu erkennen.
Sie fragen sich jetzt, wie Sie sich diesem Thema im Religionsunterricht und System Schule stellen kön-nen, um allen Kindern eine Teilhabe zu ermöglichen, so dass ein Lernen von- miteinander und an der Sache gelingt?
Dazu bedarf es einer mehrperspektivischen in dieser Veranstaltung angelegten Vorbereitung, die Ant-worten auf diese und folgende Fragen findet.
• Wie sehen meine eigenen Todesvorstellungen aus, was glaube und hoffe ich (nicht)?
• Welche Todeskonzepte sind im Grundschulalter bis zur Pubertät erkennbar?
• Wie gehe ich im Religionsunterricht mit schwierigen Fragen und Aussagen (Hölle, Teufel, Ge-richt, Werkgerechtigkeit…) um?
• Welche Hoffnungsbilder und Todesvorstellungen sind im AT und NT zu finden?
• Welche Vorstellungen zeigen sich in anderen Religionen?
• Wie kann ich als Religionslehrer:in eine trauernde Lerngruppe unterstützen (Notfallkoffer, Trost- und Trauerrituale…)?
• Was gibt es bzgl. der Elternarbeit und Unterrichtsvorbereitung zu bedenken?
• Inwiefern können Kindern im Unterricht unbefangene Zugänge in Trauerbewältigungsstrate-gien eröffnet werden?
Da es sich um ein herausforderndes und sensibles Thema handelt, wünsche ich mir von Ihnen die Be-reitschaft und Offenheit, sich miteinander ggf. auch persönlich auf die Sache sowie Erprobung und Deutung kindgemäßer Zugänge einzulassen.
Ferner können Sie durch ein Lernbegleitmedium Ihre Fähigkeit zur Reflexivität weiterentwickeln.
Eine umfassende Literaturliste erhalten Sie zu Beginn der Veranstaltung.
| Frequency | Weekday | Time | Format / Place | Period |
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| Module | Course | Requirements | |
|---|---|---|---|
| 36-FD_G_ver1 Subject Didactics for Primary Schools | Seminar Religionsdidaktik für die Grundschule | Student information | |
| 36-FD_HRSGe_ver1 Subject Didactics for Secondary and Comprehensive Schools | Seminar Religionsdidaktik HRSGe | Student information | |
| 36-PM1 Protestant-Influenced Christianity | Seminar 1 | Student information | |
| Seminar 2 | Student information | ||
| 36-PM3 Religion as a Social Phenomenon | Seminar 1 | Student information | |
| Seminar 2 | Student information | ||
| 36-PM4 Subjective Religion | Seminar 1 | Student information | |
| Seminar 2 | Student information | ||
| 36-Spm_HRSGe Religion and Communicating Religion in Secondary Modern and Comprehensive Schools | Seminar 1 | Student information | |
| Seminar 2 | Student information | ||
| 36-VRPS_HRSGe Preparation and Reflection of the Teaching Experience Semester ("Praxissemester") | Fachwissenschaftliches Seminar zur Unterrichtsvorbereitung | Student information |
The binding module descriptions contain further information, including specifications on the "types of assignments" students need to complete. In cases where a module description mentions more than one kind of assignment, the respective member of the teaching staff will decide which task(s) they assign the students.