Das Seminar widmet sich dem historischen Gewordensein von Realitäten und “Dingen”, die uns im Alltag selbstverständlich und natürlich erscheinen. Es vermittelt Begriffe und theoretische Perspektiven, die für Prozesse sensibilisieren, über die das Menschgemachte, Zufällige und Besondere in vermeintlich Natürliches, Notwendiges und Allgemeines transformiert wird - Prozesse, wie sie verschiedentlich etwa mit Begriffen wie Essentialisierung, Naturalisierung, Verdinglichung usw. bezeichnet werden. Im Blick sind dabei Konstruktionen von „natürlichen“ Humandifferenzierungen (z.B. nach Ethnie, Geschlecht, Sexualität), von wissenschaftlichen Tatsachen und von „universellen“ Werten – kurzum, von Wirklichkeiten, die unproblematischer Bestandteil unserer Welt sind, sich aber in ihrer Genese historisch-soziologisch problematisieren lassen.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Mo | 16-18 | D2-152 | 04.04.-15.07.2022
nicht am: 18.04.22 / 06.06.22 |
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Studieren ab 50 |