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250093 Einführung in eine postdigitale Medienpädagogik (V) (WiSe 2020/2021)

Inhalt, Kommentar

digital, live zur genannten Zeit (online synchron)

Der Begriff Postdigital meint nicht, dass die Digitalität vorbei ist. Im Gegenteil: er verweist darauf, dass das das Leben, die Kultur ohne digitale Tools im hintergrund (und nicht selten auch im Vordergrund) nicht mehr denkbar ist. Die Grenzen zwischen Online und Offline sind längst so verwischt, dass es nicht mehr sinnvoll ist, extra darauf hinzuweisen, dass irgendjemand Online ist. Dadurch verändern sich die Parameter des Zusammenlebens in dieser Welt massiv. Um diesem Umstand Rechnung tragen zu können, reichen viele Konzepte der Medienpädagogik nur bedingt aus.

Diese Vorlesung basiert auf einem konstruktivistischen Erkenntnisparadigma, das in ihr auch eingangs thematisiert wird, tangiert Begriffe wie Medien, Medienpädagogik, wirft einen kurzen Blick auf die Systemtheorie und einen längerne Blick auf die Akteur-Netzwerk-Theorie, beschäftigt sich mit Fragen rund um Kunst, Kultur und Kreativität im Kontext der Postdigitalität und zeichnet dabei die Konturen einer postdigitalen Medienpädagogik. Trotzdem soll bei all diesen postdigitalen Voraussetzungen nicht übersehen werden, dass der Begriff Postdigitalität nur ein Durchgangsbegriff sein kann, bis ein zeitgemäßer Begriff diesen zu ersetzen vermag (vgl. Jandric 2018).

Die Vorlesung wird Online angeboten. Sie bietet aber die Möglichkeit zur synchronen und asynchronen Teilnahme, wobei die Idee des synchronen Teils der Vorlesung als Inverted Classroom zu verstehen sein soll. Wir gucken mal, wie weit wir dabei kommen.

Literaturangaben

Baacke (1997). Medienpädagogik.
Baecker (2019). Intelligenz, künstlich und komplex. Merve.
Buxmann u. Schmidt (2019). Künstliche Intelligenz. Springer.
Fadel, Bialik u.a. (2017). Die vier Dimensionen der Bildung. CCR.
Holmes, Bialik u.a. (2017). Artificial Intelligence in Education. CCR.
Kahnemann (2011). Schnelles Denken. Langsams Denken. Penguin Verlag.
Keese (2014). Silicon Valley. Penguin Verlag.
Klein u. Noll (2019). Postdigital Landscapes. Online: http://zkmb.de/wp-content/uploads/2019/10/Postdigital-Landscapes.pdf
Latour (2017). Eine neue Soziologie für eine neue Gesellschaft. Suhrkamp.
Krommer, Lindner u.a. (Hg.). Digitale Bildung. Verlag ZLL21 e.V.
McLuhan (1992, 2011). Understanding Media.
Macgulichrist (2019). Digitale Bildungsmedien im Diskurs. Wertesysteme, Wirkkraft und alternative Konzepte. Online: https://www.bpb.de/apuz/293124/digitale-bildungsmedien-im-diskurs?p=1
Muuß-Merholz (2018). Freie Unterrichtsmaterialien. Beltz
Ramge (2018). Postdigital. Hamburg: Murmann
Reckwitz (2017). Die Gesellschaft der Singularitäten. Suhrkamp.
Sander u.a. (2020). Handbuch Medienpädagogik. Springer.
Stalder (2017). Kultur der Digitalität. Suhrkamp.
Walden (2015). Hollywoodpädagogik. Kopaed.
Walden (2016). Trickster, Kreativität und Medienkompetenz. Kopaed.
Zuboff (2018) Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus. Campus
Zurstiege (2019). Taktiken der Entnetzung. Suhrkamp.

Lehrende

Termine (Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Format / Ort Zeitraum  
wöchentlich Do 10-12 ONLINE   05.11.2020-11.02.2021

Klausuren

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
23-MeWi-Einf-II Einführungsmodul II Grundbegriffe sowie theoretische und methodische Konzepte der Medienpädagogik Studieninformation
veranstaltungsübergreifend benotete Prüfungsleistung Studieninformation
25-BE-IndiErg12 Medien E1: Einführung in die Medienpädagogik Studienleistung
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25-BE2 Erziehungswissenschaftliche Forschung in Theorie und Empirie E1: Theorien der Erziehungswissenschaft (Bildungs-, Erziehungs-, Sozialisations- und Gesellschaftstheorien) Studienleistung
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veranstaltungsübergreifend benotete Prüfungsleistung Studieninformation
25-MeWi-HM6 (Neue) Medien und Lernen Lehrveranstaltung I benotete Prüfungsleistung
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Lehrveranstaltung II Studienleistung
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Lehrveranstaltung III Studienleistung
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

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