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250423 Computerspielforschung - Einführende Themenkomplexe (S) (WiSe 2019/2020)

Inhalt, Kommentar

Aufgrund der Komplexität des Grenzgängermediums Computerspiel, das zum einen zahlreiche Vorgängermedien wie Literatur, Hörspiel und Film remedialisiert, zum anderen jedoch auch eine ganz eigene, neue Medialität besitzt, erscheint ein interdisziplinärer Zugriff notwendig und sinnvoll.
Studierende dieser Veranstaltung sollen einen einführenden Einblick in die seit 2001 als solche benannten Game Studies (vgl. Aarseth 2001, siehe hierzu www.gamestudies.org/0101/), ihre Probleme und Herausforderungen und ihre verschiedenen Interessensgebiete bekommen. Dabei werden Themenkomplexe wie grundlegende Spieltheorie, die Definitionsschwierigkeit des Mediums, Design und Geschichte, eine Metabetrachtung der Computerspielforschung selbst und Diskurse der Ludologie und Narratologie aufgegriffen.

In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: http://www.uni-bielefeld.de/erziehungswissenschaft/bie/faq.html

Literaturangaben

Aarseth, Espen J. (2006): Warum Game Studies? In: Winfred Kaminski (Hg.): Clash of realities. Computerspiele und soziale Wirklichkeit ; [1. International Computer Game Conference Cologne, 22. - 24.3.2006. München: kopaed (EA-Studie, 5), S. 17–23.

Freyermuth, Gundolf S. (2015): Games | Game Design | Game Studies. Eine Einführung. Bielefeld: transcript.

Furtwängler, Frank (2008): Im Spiel unbegrenzter Möglichkeiten. Zu den Ambiguitäten der Videospielforschung und -industrie. In: Jan Distelmeyer, Christine Hanke und Dieter Mersch (Hg.): Game over!? Perspektiven des Computerspiels. Bielefeld: transcript, S. 59–72.

Hanke, Christine (2008): >Next Level. Das Computerspiel als Medium. Eine Einleitung. In: Jan Distelmeyer, Christine Hanke und Dieter Mersch (Hg.): Game over!? Perspektiven des Computerspiels. Bielefeld: transcript, S. 7–18.

Lehrende

Termine (Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Ort Zeitraum  
wöchentlich Mi 14-16   09.10.2019-11.12.2019
einmalig Fr 14-18   17.01.2020
einmalig Sa 10-16   18.01.2020

Klausuren

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
25-BE-IndiErg12 Medien E3: Medienpädagogik in verschiedenen Anwendungsbereichen und Tätigkeitsfeldern Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
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25-BE-IndiErg3_a IndiErg: Bildung und Didaktik E2: Didaktische Modelle und Lernräume Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
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E3: Bildung: Theorien und Institutionen oder Didaktische Modelle und Lernräume Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
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25-BE9 Didaktische Modelle und Lernräume E2: Lernräume Studienleistung
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25-BiWi9_a Bildung, Erziehung und Unterricht (HRSGe) E2c: Lernräume Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
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25-MeWi-HM6 (Neue) Medien und Lernen Lehrveranstaltung I benotete Prüfungsleistung
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Lehrveranstaltung II Studienleistung
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Lehrveranstaltung III Studienleistung
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25-UFP-P2 Individuelle Profilbildung: Medienpädagogik E2: Seminar 2 Medienpädagogik Studienleistung
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30-MeWi-HM4 Methoden der Medienforschung Lehrveranstaltung I benotete Prüfungsleistung
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Lehrveranstaltung II Studienleistung
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Lehrveranstaltung III Studienleistung
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Konkretisierung der Anforderungen

Verpflichtend für eine Studienleistung ist eine regelmäßige Präsenz in den Sitzungen, die Bereitschaft, bereitgestellte, themenspezifische Literatur vorbereitend zu den Sitzungen zu lesen und am Ende des Semesters in zwei Blocksitzungen zu Freitag und Samstag, den 17./18.01.20 in Gruppen bis zu max. 4 Studierenden ein Referat zu den zuvor theoretisch erarbeiteten Themenkomplexen oder einem selbst frei wählbaren Thema zu halten.
Für eine Einzelleistung muss das Referat ebenfalls gehalten und anschließend ausgearbeitet werden. Referat und schriftliche Ausarbeitung ersetzen in diesem Fall eine Hausarbeit.

Lernraum
TeilnehmerInnen
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Sonstiges