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Modul 30-MeWi-HM4 Methoden der Medienforschung

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Semester

Leistungspunkte und Dauer

15 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Die Lehrveranstaltungen dieses Moduls versetzen die Studierenden in die Lage, empirische sozialwissenschaftliche Studien kritisch mit Blick auf die eingesetzten Untersuchungs- und Auswertungsverfahren zu lesen und Dateninterpretationen auf Implikationen und unhinterfragte Voraussetzungen zu befragen. Ferner werden sie dafür qualifiziert, zu entscheiden, bei welchen Fragestellungen welche Methoden angemessen sind, und sie erwerben Kenntnisse, um empirische Untersuchungen im Bereich der Medienwissenschaft zu konzipieren und durchzuführen.

Lehrinhalte

In den Methodenveranstaltungen werden die für die Medienwissenschaft wichtigsten Verfahren der empirischen (qualitativen wie quantitativen) Sozialforschung vermittelt, die stark durch die Mediensoziologie und die Medienpädagogik geprägt werden. Im Bereich der qualitativen Sozialforschung zählen dazu als Erhebungsmethoden das offene (leitfadengestützte) Interview, Ethnographie und teilnehmende Beobachtung sowie als Auswertungsverfahren verschiedene Methoden der Text-, Bild und Filmanalyse. Im Bereich der quantitativen Sozialforschung sind dies Methoden der standardisierten Datenerhebung (Interview, Fragebogenkonstruktion) sowie Techniken der Deskriptiv- und Inferenzstatistik für die Datenauswertung. In vertiefenden Veranstaltungen können die Studierenden ihre methodischen Kenntnisse erweitern. Zu den komplexeren Auswertungsverfahren gehören in der quantitativen Forschung vor allem multivariate Analysemethoden, während für den Bereich der qualitativen Methoden insbesondere semiotische und ikonographische Interpretationsverfahren, Ethnomethodologie und Konversationsanalyse sowie Objektive Hermeneutik zu nennen sind. Darüber hinaus werden Grundlagen- und Vertiefungsveranstaltungen der Argumentationsanalyse sowie methodische Konzepte der medienpädagogischen und mediendidaktischen Forschung angeboten. Regelmäßig werden ebenfalls Veranstaltungen zum methodischen Vorgehen bei der Erforschung der neuen Informations- und Kommunikationsmedien angeboten. Diese stellen aufgrund ihrer 'Interaktivität' für die empirische Medienforschung eine besondere Herausforderung dar. Das heißt, die etablierten Methoden der Sozialforschung müssen an diesen neuen für die Medienwissenschaft hoch relevanten Gegenstand und seine Eigenschaften angepasst werden. Zugleich bietet das Internet aber auch selbst ein Potential an methodischen Ressourcen, die im Rahmen der Entwicklung einer reflektierten Internetforschung erst erschlossen werden.

Empfohlene Vorkenntnisse

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 2 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Lehrveranstaltung I Seminar o. Vorlesung o. Vorlesung mit Übungsanteil WiSe&SoSe 120h (30 + 90) 4 [Pr]
Lehrveranstaltung II Seminar o. Vorlesung o. Vorlesung mit Übungsanteil WiSe&SoSe 120h (30 + 90) 4 [SL]
Lehrveranstaltung III Seminar o. Vorlesung o. Vorlesung mit Übungsanteil WiSe&SoSe 120h (30 + 90) 4 [SL]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Lehrveranstaltung II (Seminar o. Vorlesung o. Vorlesung mit Übungsanteil)

In der Form variierend wird die Studienleistung durch das Bearbeiten von Übungsaufgaben, das Lesen, das Vorbereiten kleinerer Präsentationen sowie Diskutieren und/oder Referieren von Texten erbracht.
Die übliche Bearbeitungszeit hat einen Umfang von ca. 1-2 Stunden pro Woche.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Lehrveranstaltung III (Seminar o. Vorlesung o. Vorlesung mit Übungsanteil)

In der Form variierend wird die Studienleistung durch das Bearbeiten von Übungsaufgaben, das Lesen, das Vorbereiten kleinerer Präsentationen sowie Diskutieren und/oder Referieren von Texten erbracht.
Die übliche Bearbeitungszeit hat einen Umfang von ca. 1-2 Stunden pro Woche.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Lehrveranstaltung I (Seminar o. Vorlesung o. Vorlesung mit Übungsanteil)

Eine Klausur hat einen Umfang von 90 Minuten, eine Hausarbeit umfasst 12 - 20 Seiten, eine mündliche Prüfung umfasst 20 Minuten und ein Portfolio besteht aus unterschiedlichen kleinteiligen Prüfungselementen, die den Seminarverlauf sowie den Lernerfolg repräsentieren. Das Portfolio bezeichnet eine Zusammenstellung von Dokumenten, die den Lernverlauf eines Individuums beschreiben bzw. dokumentieren. Portfolios dienen dazu, Lernerfahrungen und -erfolge zu erfassen und Lernstrategien zu planen. Mit Hilfe des Portfolios sollen die Arbeitsergebnisse eines Studierenden aus einer Veranstaltung/einem Modul dokumentiert werden. Ein Portfolio kann verschiedene Arbeiten von Exzerpten und Literaturrecherchen bis zu Lerntagebüchern oder Referaten enthalten und entspricht dem Aufwand einer Hausarbeit. Die DozentInnen entscheiden jeweils, welche Leistungen für das Portfolio zu erbringen sind, dies kann je nach didaktischem Konzept der Veranstaltung/des Moduls für alle Studierenden gleich sein, es kann aber auch individuell vereinbart werden.
Die Bewertung des Portfolios erfolgt abschließend aufgrund einer Gesamtbetrachtung der Sammlung.

Hausarbeit o. Klausur o. mündliche Prüfung o. Portfolio 1 90h 3
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.