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300257 Methoden quantitativ: Wissenschaftstheorie (S) (WiSe 2019/2020)

Inhalt, Kommentar

Ganz allgemein beschäftigt sich Wissenschaftstheorie mit der Frage nach der Objektivität von "Wahrheit" und "Erkenntnis" sowie der systematischen Reflexion wissenschaftlicher Methoden, um "Wahrheit" zu erkennen. Deshalb steht Wissenschaftstheorie auch in engem Zusammenhang mit erkenntnistheoretischen Annahmen. Wir beschäftigen uns in diesem Seminar mit den potentiellen Grenzen und Möglichkeiten einer Soziologie als Erfahrungswissenschaft, dem Verhältnis von Erklären und Verstehen, den Problemen der induktiven und deduktiven Methode, dem Verhältnis von wissenschaftlicher Analyse und Werturteil, aber auch dem Verhältnis von Objektivität und Subjektivität im wissenschaftlichen Erkenntnisprozess. Anhand von Texten u. a. von Popper, Adorno, Kuhn, Feyerabend, Lakatos, Durkheim, Bourdieu und Esser werden die grundsätzlichen Argumente, Vorgehensweisen und kritischen Punkte der verschiedenen Ansätze erarbeitet, diskutiert und auf gegenwärtige soziologische Forschungsbeispiele bezogen werden. Auch der Positivismusstreit und die Entwicklungen danach sollen dabei berücksichtigt werden.

Geplante Arbeitsformen: Gruppen- und Plenumsarbeit.

Lernziele und Kompetenzen
Das zentrale Lernziel dieser Veranstaltung ist es, verschiedene wissenschaftstheoretische Ansätze kennen- und einordnen zu lernen. Zudem sollen Kompetenzen zur kritischen Reflexion von Forschungsansätzen und Methoden erworben werden, um „Betriebsblindheit“ und unhinterfragte Routinen im eigenen Uni-Alltag und in der Wissenschaft ganz allgemein erkennen und hinterfragen zu können.

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Voraussetzung für die Teilnahme ist die Lektüre der Literatur zu den jeweiligen Sitzungen und die Bereitschaft, die eigenen Lese-Eindrücke zu diskutieren.

Literaturangaben

Carrier, M. (2006), Wissenschaftstheorie zur Einführung, Hamburg.
Chalmers, A. F. (2007), Wege der Wissenschaft. Einführung in die Wissenschaftstheorie, 6. verbesserte Auflage, Berlin.
Ritsert, J. (1996), Einführung in die Logik der Sozialwissenschaften, Münster.

Lehrende

Termine (Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Ort Zeitraum  
wöchentlich Di 12-14 X-C2-228 08.10.2019-28.01.2020

Klausuren

  • Keine gefunden

Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
30-M-Soz-M3a Soziologische Methoden a Seminar 1 Studienleistung
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Seminar 2 Studienleistung
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veranstaltungsübergreifend benotete Prüfungsleistung Studieninformation
30-M-Soz-M3b Soziologische Methoden b Seminar 1 Studienleistung
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Seminar 2 Studienleistung
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veranstaltungsübergreifend benotete Prüfungsleistung Studieninformation
30-M-Soz-M3c Soziologische Methoden c Seminar 1 Studienleistung
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Seminar 2 Studienleistung
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veranstaltungsübergreifend benotete Prüfungsleistung Studieninformation
30-MeWi-HM4 Methoden der Medienforschung Lehrveranstaltung I benotete Prüfungsleistung
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Lehrveranstaltung II Studienleistung
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Lehrveranstaltung III Studienleistung
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Konkretisierung der Anforderungen

aktive Teilnahme/Studienleistung: regelmäßige und aktive Teilnahme, Referat + Hochladen dieser Präsentation in den Lernraum;
benotete Einzelleistung: schriftliche Hausarbeit (ca. 15. Seiten)

Lernraum
TeilnehmerInnen
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Sonstiges