Gegenstand dieses Seminars ist die empirisch fundierte Analyse von Differenzierungsprozessen im Sinne schulspezifischer Unterscheidungen zwischen Schüler*innen im pädagogischen Alltag. Als theoretisches Fundament dient hierfür eine differenz- und normalismustheoretische Perspektive, welche in den vergangenen Jahren eine zentrale Relevanz für die Erforschung ‚inklusiver‘ Unterrichtssettings erlangt hat. Anhand ausgewählter Studien werden praxisnahe Beispiele analysiert, um insbesondere das komplexe Wechselspiel von Differenzierungslinien wie geschlechtlicher und sexueller Identität, Migrationsgeschichte, Behinderung, Fähigkeiten, sozialer Herkunft und Alter in den Blick zu nehmen. Die normalismustheoretische Reflexion ermöglicht es den Teilnehmenden zudem, etablierte Vorstellungen von Normalität und Differenz kritisch zu hinterfragen. Für den erfolgreichen Erwerb einer Studienleistung (SL) ist das Halten einer Gruppenpräsentation erforderlich. Eine benotete Prüfungsleistung (PL) setzt sich aus dieser Präsentationsleistung und einer zusätzlichen schriftlichen Ausarbeitung zusammen.
In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/erziehungswissenschaft/studium-und-lehre/studiendekanat/studienorganisation/platzvergabe/
| Frequency | Weekday | Time | Format / Place | Period | |
|---|---|---|---|---|---|
| weekly | Mi | 8-10 | 14.10.2026-03.02.2027 |
The binding module descriptions contain further information, including specifications on the "types of assignments" students need to complete. In cases where a module description mentions more than one kind of assignment, the respective member of the teaching staff will decide which task(s) they assign the students.