Wo und wie gelernt wird, ist nicht selbstverständlich – Lernräume sind keine neutralen Orte, sondern prägen, ermöglichen und begrenzen pädagogisches Handeln. Das Seminar nimmt diese Perspektive auf und fragt, wie Lernräume in der Erwachsenenbildung entstehen, wie sie genutzt werden und wie sie gestaltet werden können.
Ausgangspunkt ist ein raumsoziologischer Zugang, der Lernräume als relationale Anordnungen versteht. Darauf aufbauend werden unterschiedliche Lernräume analysiert, z. B. Hochschule, Bibliothek, sozialräumliche Bildungsangebote, betriebliche Weiterbildung sowie digitale und hybride Lernumgebungen.
Das Seminar verbindet theoretische Perspektiven mit konkreten Analysen und kleinen Gestaltungsaufgaben. Neben der Arbeit mit Texten umfasst es auch Erkundungen von Lernräumen (z. B. auf dem Campus oder in der Bibliothek) sowie die Entwicklung eigener Konzepte für Lernräume unterschiedlicher Zielgruppen.
Ziel ist es, Lernräume als gestaltbare pädagogische Arrangements zu verstehen und die eigene Rolle als pädagogisch Handelnde in unterschiedlichen Kontexten reflektieren zu können.
In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/erziehungswissenschaft/studium-und-lehre/studiendekanat/studienorganisation/platzvergabe/
| Frequency | Weekday | Time | Format / Place | Period | |
|---|---|---|---|---|---|
| weekly | Di | 14-16 | B2-235 | 13.04.-24.07.2026 |
The binding module descriptions contain further information, including specifications on the "types of assignments" students need to complete. In cases where a module description mentions more than one kind of assignment, the respective member of the teaching staff will decide which task(s) they assign the students.