Das Seminar untersucht die Entstehung und Reproduktion sozialer Ungleichheiten durch Sozialisationsprozesse in Familie, Schule und Gesellschaft. Theoretische Grundlagen, insbesondere Bourdieus Sozialtheorie, werden mit empirischen Befunden verknüpft, um Mechanismen von Differenzierung und Chancenungleichheit analytisch nachzuvollziehen. Ein Methodisch werden qualitative und quantitative Ansätze vermittelt, ergänzt durch ethnografische Studien zur Ungleichheit, u. a. von Bourdieu, Lareau, Willis, Bernard Lahire, Elijah Anderson, McLeod und Alice Goffman, die konkrete Lebenswelten und Strategien der Ungleichheitsreproduktion sichtbar machen. Die Studierenden arbeiten sowohl kollektiv als auch in moderierten Gruppen, erstellen Präsentationen, Handouts und schriftliche Ausarbeitungen, um Theorie, Empirie und Methodik praxisnah zu verbinden. Insgesamt fördert das Seminar die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zwischen Sozialisation, strukturellen Bedingungen und sozialer Ungleichheit theoriegeleitet zu rekonstruieren und kritisch zu analysieren.
In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/erziehungswissenschaft/studium-und-lehre/studiendekanat/studienorganisation/platzvergabe/
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Di | 16-18 | V2-205 | 14.04.-21.07.2026 |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Studieren ab 50 |
Der Seminarbetrieb erfolgt im Dialog. Die Studierenden können Studienleistungen als aktive Beiträge (Moderation einer Sitzung) erbringen.