Ausgehend von dem Verständnis, Schulgebäude als "built pedagogies" (Cleveland & Fischer, 2014, S. 23) zu betrachten, die Lehr- und Lernpraktiken, Aktivitäten und Verhaltensweisen beeinflussen können, thematisiert die Lehrveranstaltung schulische Lernräume in ihrer Bedeutung für Unterrichtspraktiken und Lernkulturen. Auf Basis raum- und bildungstheoretischer Zugänge setzen wir uns mit aktuellen Diskursen der Schulraumgestaltung in Deutschland auseinander. Wir analysieren pädagogische Raumentwürfe und fragen, wie räumliche Potenziale in der Unterrichtspraxis lernwirksam genutzt werden können. Anhand von Fallbeispielen aus Reformschulen werden Gestaltungsprinzipien, Nutzungspraktiken, Partizipationsmöglichkeiten sowie Aspekte von Raumkultur und Raumqualität analysiert und verglichen. Wir reflektieren kritisch, wie räumliche Arrangements Lehr- und Lernprozesse unterstützen oder begrenzen, und entwickeln Kriterien für eine lernförderliche Gestaltung und Nutzung schulischer Lernräume im professionellen Handeln von Lehrkräften.
Wir werden in dem Seminar projektförmig arbeiten. Mit den Ergebnissen dieser Arbeit kann die Studienleistung erworben werden.
In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/erziehungswissenschaft/studium-und-lehre/studiendekanat/studienorganisation/platzvergabe/
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Do | 14-16 | 13.04.-24.07.2026 |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
Wir werden in dem Seminar projektförmig arbeiten. Mit den Ergebnissen dieser Arbeit kann die Studienleistung erworben werden.