Das Seminar findet in Kooperation mit dem Kunsthaus Lydda und dessen Leitung, Jürgen Heinrich, Künstler und Kunsttherapeut statt. Wir werden während der dreitägigen Kompaktphase – als zentralem Teil des Seminars – die Konzeption des Kunst- und Ausstellungshauses sowie dessen Sammlung kennenlernen, um uns dann gemeinsam mit den in den Ateliers arbeitenden Künstler*innen in einen künstlerischen Prozess zu begeben. Die dortige künstlerisch-praktische Arbeit werden wir innerhalb eines multiprofessionellen Teams aus Künstler*innen und Kunsttherapeut*innen reflektieren, um ein professionelles Selbstverständnis der eigenen kunstpädagogischen Arbeit und des künstlerischen Prozesses in unterschiedlichen Kontexten zu entwickeln.
Die vorbereitenden Seminarsitzungen werden sich mit diversitätssensiblen sowie differenzreflexiven Konzeptionen von Kunstvermittlung und deren praktischer Umsetzung u.a. im Rahmen von inklusiv konzipierten Kunstlaboren und Kunsthäusern beschäftigen. Dieser Einstieg ermöglicht eine erste Kontextualisierung für das gemeinsame Vorhaben im Kunsthaus Lydda und erschließt Perspektiven für die Reflexion der eigenen Rolle in dem anvisierten, kooperativen Setting.
Im Nachgang der praxisorientiert angelegten Kompaktphase (20. - 22.5.26) dient die Nachbereitung im Rahmen einer ca. vierstündigen Sitzung der vertiefenden Reflexion der eigenen kunstpädagogischen Profession – nicht zuletzt unter systemischen Perspektiven. Hierbei sollen unterschiedliche Aspekte bearbeitet, eingeordnet und qualitativ ausgewertet werden: u.a. die Ressourcenorientierung in künstlerisch-praktischen Vermittlungssettings, das eigene Erleben darin, Aspekte der Selbstwirksamkeit, Perspektiven für die eigene künstlerisch-praktische Tätigkeit im zukünftigen kunstpädagogischen Berufsfeld, Grenzen und Schnittstellen von Kunstpädagogik und Kunsttherapie, Selbstverständnisse der jeweiligen Professionalität und ihrer Aufträge in den jeweiligen institutionellen Handlungsfeldern.
Ziel des Seminars ist die Anbahnung einer kunstpädagogischen Professionalisierung, die durch Auseinandersetzung mit spezifischen Formaten der Kunstvermittlung und ihren Handlungsfeldern sowohl die Rollen der unterschiedlichen Akteur*innen als auch die Funktionen von künstlerischen Praktiken und Prozessen reflektiert.
Das Seminar kann für Studierende im Studiengang BA "ästhetischen Bildung" (AeB) erst ab dem 4. Semester belegt werden.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| einmalig | Do | 14-16 | A01-524 | 23.04.2026 | |
| einmalig | Do | 14-16 | A01-524 | 07.05.2026 | |
| Block | Block | 10-15:30 | Kunsthaus Lydda | 20.-22.05.2026 | |
| einmalig | Fr | 9-12:30 (s.t.) | S1-227 | 29.05.2026 |
| Modul | Veranstaltung | Leistungen | |
|---|---|---|---|
| 38-AeB-1GK Grundlagen Ästhetische Bildung: Kunst Grundlagen Ästhetische Bildung: Kunst | Kunstvermittlung / Museumspädagogik | Studieninformation | |
| 38-M6-KV Methoden der Kulturvermittlung Methoden der Kulturvermittlung | Komponieren und Kuratieren | Studienleistung
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Studieninformation |
| - | benotete Prüfungsleistung | Studieninformation | |
| 38-M6-Ku_G-SPF Vertiefung Kunstpraxis / Kunstvermittlung Vertiefung Kunstpraxis / Kunstvermittlung | Kunstvermittlung/Museumspädagogik | Studienleistung
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Studieninformation |
| 38-M6-Ku_HRSGe Vertiefung Kunstwissenschaft/Kunstvermittlung Vertiefung Kunstwissenschaft/Kunstvermittlung | Kunstvermittlung/Museumspädagogik | Studienleistung
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Studieninformation |
| - | benotete Prüfungsleistung | Studieninformation | |
| 38-M9-KV_a Individuelle Profilierung Individuelle Profilierung | Methodische Profilierung | Studienleistung
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Studieninformation |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
siehe Beschreibung des Modulelements