Pädagogik ist in ihrer Theorie und ihrer Praxis grundlegend mit den jeweils vorherrschenden anthropologischen Annahmen ihrer Zeit verwoben. In diesem Zusammenhang ist die Pädagogik bis heute auf die Kategorie Normalität, die sich im 19. Jahrhundert in den westlichen Gesellschaften als Kategorie der Bewertung und Regulierung der Lebensentwürfe durchgesetzt hat (Link 2009), verwiesen. Angesichts der Anforderungen einer pluralen Gesellschaft wird die Bedeutung der Kategorie Normalität für die Pädagogik in der erziehungswissenschaftlichen Literatur jedoch zunehmend problematisiert und hinterfragt. Dabei fällt auf, dass die Begriffe Norm und Normalität bzw. normativ und normal in der Auseinandersetzung vielfach synonym gesetzt werden. Doch lassen sich Norm und Normalität in eins setzen oder handelt es sich um unterschiedliche Kategorien? Was ist eigentlich unter Normalität gemeint? Wie konnte sich diese Kategorie gesellschaftlich durchsetzen? Auf welches anthropologische Verständnis fußt diese Kategorie? Und wie lässt sich das Verhältnis der Pädagogik zur Normalität begreifen?
Link, J. (2009): Versuch über den Normalismus. Wie Normalität produziert wird. Göttingen: Vanden-hoeck & Ruprecht.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Erziehungswissenschaft GymGe / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | MG.2.2.4 | 2 | aktive Teilnahme EL(u) | |||
| Frauenstudien | (Einschreibung bis SoSe 2015) |