Das Seminar verbindet soziologische und sozialhistorische Perspektiven auf den Wandel von Arbeit in der Moderne. Es werden theoretische und konzeptionelle Grundlagen zum Begriff Arbeit vermittelt und deren Anwendung auf empirische Untersuchungsgegenstände erprobt. Im Fokus steht dabei die deutsche Geschichte vom 19. bis ins frühe 21. Jahrhundert. Themengebiete umfassen u.a. die Kommodifizierung von Arbeit, Arbeit und Geschlecht, globale Wertschöpfungsketten und sozioökonomische Ungleichheit sowie die Reaktionen der Arbeiter:innen-Bewegung.
Andrea Komlosy: Arbeit. Eine globalhistorische Perspektive. 13. bis 21. Jahrhundert. Promedia, Wien 2014
Tenfelde, Klaus: Arbeiter, Bürger, Städte: Zur Sozialgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft Bd. 203. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2012.
van Linden, Marcel der: Workers of the world: Essays toward a global labor history. Studies in global social history 1. Leiden: Brill, 2008.
Hausen, Karin: Geschlechtergeschichte als Gesellschaftsgeschichte Göttingen 2012
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
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| wöchentlich | Di | 14-16 | S1-121 | 13.10.2026-02.02.2027 |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.