„Die Bibel – Das mächtigste Buch der Welt“ (Der SPIEGEL 12 – 2014). Sie ist aber ein zunächst unübersichtliches Buch. Wer sich vornimmt, sie einmal von vorn bis hinten durchzulesen, bleibt oft schon im 3. oder 4. Buch Mose bei den Auflistungen, Opfervorschriften, Gesetzesbestimmungen stecken. Was ist wichtig und was ist weniger wichtig oder gar unwichtig in der Bibel? Und was ist das Kriterium?
Die Bielefelder Theologin Gisela Kittel, die viele Jahre in unserer Fakultät lehrte, hat vor einiger Zeit unter dem Titel „Der Name über alle Namen“ eine Biblische Theologie vorgelegt, die als eine kompetente Darstellung des christlich-biblischen Glaubens bezeichnet werden darf. Ihre Fragen: Worum geht es in der Bibel? Gibt es in ihr einen „roten Faden“? Was ist das Gemeinsame aller Schriftzeugnisse? Was ist das innere Kriterium zur Unterscheidung von Wichtigem und Unwichtigem? Die Theologin legt keine „Bibelkunde“ vor, in der nacheinander die Einzelbücher und ihre Kapitel referiert werden, sondern sie fragt nach dem Elementaren des biblischen Zeugnisses, das die Grundüberzeugungen einer Theologin / eines Theologen / einer Religionslehrerin / eines Religionslehrers bildet und beeinflusst. Kittels Entwurf ist nach wie vor „überzeugend“ – im ursprünglichen Sinn des Wortes.
Die beiden Bände der Biblischen Theologie Gisela Kittels werden den Studierenden zur Verfügung gestellt. Im Seminar wird gefragt, welche Grundbestimmungen des Biblischen für die eigenen theologischen „Positionen“ notwendig, hilfreich oder problematisch sind und welche Konsequenzen sich daraus didaktisch für die „Ver-wendung“ der Bibel im Religionsunterricht ergeben. Als deutsche Bibelausgabe wird die Zürcher Bibel 2007 verwendet.
Bibelausgabe: Zürcher Bibel 2007
(Die Verwendung dieser Bibelausgabe ist für die Teilnahme am Seminar unabdingbar!)
Gisela Kittel, Der Name über alle Namen, Biblische Theologie / AT
Gisela Kittel, Der Name über alle Namen, Biblische Theologie / NT
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
|---|
| Modul | Veranstaltung | Leistungen | |
|---|---|---|---|
| 36-PM1 Christentum evangelischer Prägung Christentum evangelischer Prägung | Seminar 1 | Studieninformation | |
| Seminar 2 | Studieninformation |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Evangelische Theologie / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | NT II/2b; AT Ic; AT II/2a; AT II/2b | 3 | ||||
| Evangelische Theologie / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | ST Ic; ST II/2a; ST II/2b; NT Ic; NT II/2a | 3 | ||||
| Frauenstudien | (Einschreibung bis SoSe 2015) |