In verschiedenen Zusammenhängen wird vermehrt darauf hingewiesen, dass Kinder zunehmenden und dabei vielfältigen Gefährdungen ausgesetzt sind. In den Blickpunkt geraten die Entwicklung und das Sozialverhalten der Kinder, deren Fernsehkonsum, Freizeitaktivitäten oder auch deren Ernährung, und nicht zuletzt bestimmen Fälle von Kindesmissbrauch und -verwahrlosung die Auseinandersetzung. In diesem Zusammenhang finden Diskussionen über die familiale Betreuungssituation und die Förderung der Kinder durch die Eltern statt und wird über die Aufgaben und Zuständigkeitsbereiche der jeweiligen Erziehungs- und Bildungsinstanzen debattiert. Hiervon ausgehend und auf den deutschen Kontext konzentriert werden im Seminar folgende Fragen untersucht: Ist dieser Befund der zunehmenden Gefährdung der Kinder und damit der gefährdeten Kindheit ein Abbild der Gegenwart und damit auf diese zu beschränken? Lassen sich ähnliche Krisenrhetoriken auch in anderen Phasen der Auseinandersetzung um Kindheit ausmachen? Welche ideen- und kulturgeschichtlichen Aspekte liegen dieser Krisenrhetorik, die in Bezug auf Kindheit entwickelt wird, zugrunde und bedingen diese?
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
|---|
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erziehungswissenschaft GHR / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | MA.2.2.4 | 2 | aktive Teilnahme oder EL(u) | |||
| Erziehungswissenschaft GymGe / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | MG.2.2.4 | 2 | aktive Teilnahme oder EL(u) |